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Formel 4: Spielberg

Achtung statt Angst – Florian Janits bereit für die F4-Jungstars

Die Gegner heißen Schumacher, Cecotto, Newey - doch Angst kennen Österreichs F4-Hoffnungen in Spielberg, Florian Janits und Thomas Preining nicht.

Fotos ADAC Motorsport

Mit einem hochinteressanten Heimspiel sieht sich Florian Janits am nächsten Wochenende konfrontiert. Im Rahmenprogramm der ADAC GT Masters ist vom 5. bis 7. Juni auch die heuer neu gegründete Formel 4 in Spielberg zu Gast.

Wie zum Meisterschaftsauftakt im April in Oschersleben warten auch auf der Formel-1-Strecke in der Steiermark drei Rennen auf den 17-jährigen Burgenländer. Und das vor einer zu erwartenden Kulisse von bis zu 50.000 Motorsport-Fans!

Rund 35 Starter umfasst das durchwegs jugendliche Feld der Formel 4. Der enorme (besonders deutsche) Medienrummel, der diese Serie begleitet, liegt an Namen wie Mick Schumacher, Harrison Newey oder Jonathan Cecotto. Durchwegs Söhne weltbekannter Stars der Rennsportszene, vor denen Florian Janits zwar Respekt, aber keinerlei Angst hat. „Das sind große Namen, aber andererseits auch nur Menschen wie du und ich. Ich habe vor jedem Gegner die gleich hohe Achtung – egal ob der nun Maier, Huber oder eben Schumacher heißt.“

Sein allererster Kontakt mit der Rennstrecke bei Zeltweg und Spielberg vor 14 Tagen hatte für Florian Janits gleich ein einschneidendes Erlebnis parat. Beim Testen mit dem renommierten Salzburger Lechner Racing Team, in dessen Diensten der Burgenländer fährt, kam er in der Mobile-Kurve vor der Zielgeraden von der Strecke ab und zerstörte seinen 160-PS-Boliden.

Janits, der zum Glück unverletzt blieb: „Das war eine Schrecksekunde. Aber mittlerweile ist das Auto schon wieder repariert. Ich denke, der Red Bull Ring und ich sind trotzdem Freunde. Das ist eine super Rennstrecke, auf die ich mich schon sehr freue, wenn es dann um Punkte geht.“

Zwei zusätzlich eingeschobene eineinhalbstündige Tests in Spielberg am kommenden Donnerstag, also unmittelbar vor den Rennen am Wochenende, nimmt der Youngster trotzdem noch gerne mit.

Preining drittbester Rookie hinter Schumacher & Ceotto

Neben Florian Janits ist in der neu gegründeten Formel 4 noch ein weiterer Österreicher am Start: Thomas Preining, der sich ebenfalls in seinem 17. Lebensjahr befindet.

Während Janits bei den Eröffnungsrennen im deutschen Oschersleben noch keine Meisterschaftspunkte an Land ziehen konnte, belegt Preining in der Tabelle den guten achten Gesamtrang – in der Rookiewertung der Formel 4 liegt der Oberösterreicher sogar auf Platz drei, direkt hinter den von den Medien belagerten Juniortopstars Mick Schumacher und Jonathan Cecotto.

Dabei hatte der komplette Formel-Neuling beim Start für das zweite der jeweils drei gefahrenen Rennen den Motor abgewürgt. Doch im dritten Lauf konnte Preining die Poleposition nützen und als Dritter das Podium erklimmen - dort stand er (siehe Foto links) neben dem viel beachteten Sohn des neunfachen Formel 1-Weltmeisters Michael Schumacher, der wiederum seinen ersten Rennsieg feiern durfte und von den Medien entsprechend gefeiert wurde.

Dass sich die Boulevardzeitungen ob dieser "Sensation" in einen kollektiven Jubelrausch begaben, schadet den Formel 4-Youngsters nicht: Das mediale Interesse für die Österreich-Premiere der jungen Formelrennserie wird beachtlich sein.

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