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WEC: Nürburgring

Crash unter Rot: Gewaltige Strafe für Manor

Das LMP2-Team Manor bekommt eine minutenlange Stop-&-Go-Strafe für das Nürburgring-Rennen der WEC aufgebrummt - Kapitaler Fehler bei Roter Flagge.

Der kuriose Abbruch des 2. Freien Trainings zum vierten Lauf der Langstrecken-Weltmeisterschaft (WEC) 2016 auf dem Nürburgring hat ein Nachspiel: Der Manor-Oreca #24 (Graves/Hirschi/Merhi) bekommt eine Strafe von nicht weniger als sieben Minuten für das Rennen aufgebrummt, weil Jonathan Hirschi unter Roter Flagge nicht nur den Ganassi-Ford #66 (Mücke/Pla) überholt hat, sondern diesem dabei auch noch ins Auto gefahren ist.

Neben der Sanktion, die das Team ungefähr vier Runden im Rennen kosten wird, ist eine weitere 7-Minuten-Strafe auf Bewährung ausgesetzt worden, sollte sich Hirschi in den nächsten Rennen etwas Ähnliches zu Schulden kommen lassen. Der Schweizer rechtfertigte sich damit, dass er zum Zeitpunkt der Kollision seinen Speedlimiter getestet habe. Das sahen die Rennkommissare aber nicht als ausreichende Erklärung an, um ein derartiges Vergehen zu entschuldigen.

Der Manor-Oreca #24 ist somit schon das zweite LMP2-Fahrzeug, das zu Beginn des Rennens eine Strafe wird absitzen müssen. Auch der G-Drive-Oreca #26 (Russinow/Thiriet/Hanley) wird für eine dreiminütige Strafe die Box aufsuchen müssen. Diese Strafe sprachen die Stewards in Le Mans für Roman Russinows Unfall mit dem am Nürburgring nicht startenden Proton-Porsche #88 im Bereich der Porsche-Kurven aus. Auch über dem Russen hängt das Damoklesschwert einer weiteren 3-Minuten-Strafe, die zur Bewährung ausgesetzt wurde.

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