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GT Masters: Sachsenring

Zakspeed akzeptiert Disqualifikation

Zakspeed zog den Protest gegen die Disqualifikation auf dem Sachsenring zurück, die Nockenwellen entsprachen nicht der Homologation.

Bildquelle: ADAC Motorsport

Das zweite Rennen des GT Masters auf dem Sachsenring hatte ein Nachspiel: Auf der Strecke hatte der Zakspeed-Rennstall einen Doppelsieg gefeiert, Luca Ludwig und Luca Stolz waren vor ihren Teamkollegen Yelmer Buurman und Nicolai Sylvest als Erste über die Ziellinie gefahren. Im Anschluss wurden beide Mercedes AMG GT3 von beiden Läufen des Wochenendes disqualifiziert, da diese nicht der GT3-Homologation entsprachen. Gegen die Entscheidung der Rennkommissare legte das Zakspeed-Team zunächst Berufung ein, zog diese nun aber zurück.

Teamchef Peter Zakowski erklärte: "Laut DMSB entsprach der Verstellbereich der Nockenwellen nicht dem Homologationsstand des Fahrzeugs. Da wir als Kundenteam keinen Zugriff auf diese Daten haben, haben wir unmittelbar externen Sachverstand eingeholt. Dieser bestätigte die Aussage des DMSB, was uns letztlich dazu bewegte, die Berufung zurückzuziehen. Das Ergebnis vom Sachsenring ist somit endgültig, und im Sinne des Sports kann in Hockenheim ein Meister gekrönt werden. Außerdem möchten wir unseren Start beim Finale nicht gefährden. Es tut mir sehr für unsere Fans und Partner leid. Wieso dieser Fall eintreten konnte, müssen wir nun mit dem Hersteller klären."

Als Sieger des Sonntagsrennens auf dem Sachsenring wird nun der Mercedes von Sebastian Asch und Edoardo Mortara (Mücke) geführt. Die Plätze zwei und drei belegen Patrick Assenheimer/Maximilian Götz im HTP-Mercedes sowie Christopher Haase/Jeffrey Schmidt im Audi von Land Motorsport. Noch sechs Fahrer haben beim Finale (23./24. September) Chancen, den Titel zu gewinnen. Als Tabellenführer kommt Jules Gounon (Corvette) nach Hockenheim, erster Verfolger ist BMW-Pilot Philipp Eng. Mit den Vorjahreschampions Connor de Phillippi/Christopher Mies und Kelvin van der Linde sowie Asch haben Piloten von Audi und Mercedes nur noch Außenseiterchancen.

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