MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
WEC: Shanghai

WM-Gaststart von Corvette in China

Mit dem Werkseinsatz einer Corvette bei den Sechs Stunden von Shanghai möchten die US-Amerikaner auch abseits von Le Mans glänzen.

Zuwachs für das GTE-Pro-Feld bei den Sechs Stunden von Shanghai: Chevrolet schickt eine Corvette C7.R an den Start. Es wird der erste Corvette-Werkseinsatz in der Langstrecken-WM abseits der 24h von Le Mans seit den Sechs Stunden von Austin 2014. Das Auto soll im speziellen Design antreten, um den chinesischen Markt zu erobern. Die Fahrer wurden noch nicht bekannt gegeben.

"Corvette Racing hat bewiesen, dass es auf Topniveau mithalten kann. In Shanghai können wir uns ein weiteres Mal mit den Topmarken messen", sagte Chevrolets Motorsportdirektor Mark Kent. Auch Gerard Neveu, Geschäftsführer der Langstrecken-WM, freute sich: "Das Leistungsniveau unseres ohnehin schon starken Herstellerfelds wird sich durch eine so geschichtsträchtige Marke nun noch erhöhen und den chinesischen Zuschauern eine gute Show bieten. Das ganze Fahrerlager freut sich darauf."

Die GTE-Corvette tritt im fünften Lauf der Saison 2018/19 in der Pro-Kategorie gegen Aston Martin, BMW, Ferrari, Ford und Porsche an. Auch ein Einsatz bei den 1.000 Meilen von Sebring im März 2019 ist im Gespräch. Die diesjährigen 24 Stunden von Le Mans konnten die Fahrer Antonio García, Jan Magnussen und Mike Rockenfeller als Vierte beenden; das Schwesterauto #64 mit Marcel Fässler, Oliver Gavin und Tommy Milner war vorzeitig ausgeschieden.

News aus anderen Motorline-Channels:

WEC: Shanghai

Weitere Artikel:

"Vieles zu kompliziert"

Formel-1-Teamchef schlägt Alarm!

Die Formel 1 ist technisch komplexer denn je: Haas-Teamchef Ayao Komatsu fordert mehr Kontrolle für die Fahrer und mehr Verständlichkeit für die Zuschauer

FIA veröffentlicht zweites ADUO-Ranking

Red Bull weiterhin stärkster F1-Motor

Auch in der zweiten ADUO-Periode ist der Motor von Red-Bull-Ford der stärkste im F1-Feld, sodass der Hersteller weiterhin keine zusätzliche Entwicklung bekommt

WEC: Cost Cap unmöglich?

Budgetobergrenze in der WEC kaum umsetzbar

Toyota-Technikchef David Floury und Porsche-LMDh-Chef Urs Kuratle nennen die Probleme, wenn es darum geht, BoP durch ein Cost Cap zu ersetzen

Domenicali nennt Perspektive

Formel 1 vor Deutschland-Comeback?

Die Formel 1 prüft eine Rückkehr nach Deutschland: Doch zwischen ersten Gesprächen und einem tatsächlichen Comeback liegen noch erhebliche Hürden