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GT Masters: Oschersleben

GT Masters startet mit vielen Premieren

Erster Saisonlauf des GT Masters in Oschersleben: Neue Fahrer und Autos im Mittelpunkt; Auftakt mit 36 Sportwagen von acht Marken.

Bildquelle: ADAC Motorsport

Langstreckenweltmeister und Le-Mans-Sieger Timo Bernhard, Ex-DTM-Champion Timo Scheider, GT1-Weltmeister Lucas Luhr, dazu der Ferrari 488 GT3 und der Honda NSX GT3 – zahlreiche namhafte Piloten und spektakuläre GT3-Fahrzeuge feiern am Wochenende (14./15. April) ihre Premiere im GT Masters. Beim Saisonauftakt in Oschersleben treffen sie erstmals auf die etablierten Teilnehmer der inoffiziellen deutschen GT3-Meisterschaft. Welchem Fahrerduo und welcher der insgesamt acht Marken im Feld gelingt dabei der beste Saisonstart?

Am Wochenende fällt in Oschersleben der Startschuss für die zwölfte Saison des GT Masters. Gesucht wird der Nachfolger des letztjährigen Meisters Jules Gounon. Insgesamt 36 stark besetzte GT3-Sportwagen von Audi, BMW, Corvette, Ferrari, Honda, Lamborghini, Mercedes und Porsche versprechen eine spannende Saison. Sieben ehemalige GT-Masters-Champions messen sich mit hochkarätigen Gegnern, darunter einige namhafte Neulinge, die erstmals in der Serie antreten.

Als zweifacher Titelgewinner der Langstrecken-WM und Le-Mans-Sieger (jeweils 2015/2017) kommt Timo Bernhard nach Oschersleben. Der Sportwagenstar tritt erstmals für seinen eigenen Rennstall Team75 an, in dem er sich einen Porsche 911 GT3 R mit dem Porsche-Werkskollegen Kévin Estre teilt. Ein zweiter großer Name, der in Oschersleben debütieren wird, ist Timo Scheider, DTM-Champion von 2008/09. Er startet zusammen mit dem dänischen BMW-Junior Mikkel Jensen in einem M6 GT3. "Ich freue mich riesig, wieder in Deutschland präsenter zu sein und meine erste Meisterschaft mit BMW und Schnitzer in Angriff zu nehmen", so Scheider.

Lucas Luhr, GT1-Weltmeister 2011, debütiert ebenfalls mit einem Porsche 911 GT3 R im GT Masters. Der zweifache Sieger des 24h-Rennens auf dem Nürburging startet zusammen mit Teamchef Jan-Erik Slooten für den neuen Rennstall IronForce.

Auch bei den Fahrzeugen gibt es im GT Masters 2018 spektakuläre Neuzugänge: Seine Serienpremiere feiert der Ferrari 488 GT3. Mit HB Racing kehrt das 'cavallino rampante' erstmals seit 2012 in die inoffizielle deutsche GT3-Meisterschaft zurück. Gefahren wird der 488 GT3 von Ex-Champion Luca Ludwig und Dominik Schwager. Ludwig, der in Oschersleben schon vier Laufsiege feiern konnte, ist auf den Saisonstart gespannt: "Für mich ist der Saisonauftakt etwas Besonderes – natürlich zum einen, weil ich erstmals im Ferrari, mit einem neuen Team und Teamkollegen starte, aber auch weil die lange Winterpause vorbei ist. Ich freue mich auf die erste richtige Standortbestimmung. Ich denke, wir werden ganz gut dabei sein, aber wohl noch nicht ganz vorn."

Der Ferrari fahre sich ganz anders als der Mercedes AMG GT3 aus dem letzten Jahr, weshalb Ludwig sich umstellen musste: "Beim 488 ist zum Beispiel der Bereich, in dem man wirklich schnell ist, sehr schmal. Man muss beim Fahren alles präzise auf den Punkt bringen."

Ebenfalls neu im GT Masters sind die Honda NSX GT3, die vom Oscherslebener Lokalmatadoren Schubert Motorsport eingesetzt werden. "Das Rennwochenende ist eine tolle Herausforderung", freut sich Teamchef Torsten Schubert auf die Europapremiere des GT3-Sportwagens. "Wir waren zuletzt noch einmal testen und haben beim Setup sehr viel gefunden. Daher hoffe ich, dass wir uns im Mittelfeld platzieren." Mit den beiden jungen Fahrern Christopher Dreyspring und Giorgio Maggi wolle man möglichst viele Punkte in der Juniorenwertung sammeln.

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