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GT Masters: Hockenheimring

Tabellenführer am Sonntag auf Pole

Kelvin van der Linde fährt Bestzeit im zweiten Qualifying und untermauert seine Titelambitionen - Pole-Entscheidung in letzter Sekunde.

Bildquelle: ADAC Motorsport

Die Audi-Piloten Kelvin van der Linde und Patric Niederhauser machten mit ihrer Pole für das Sonntagsrennen einen wichtigen Schritt Richtung Titelgewinn. Wie schon am Vortag fiel die Entscheidung um den besten Startplatz erst in den Schlussminuten. Fast sekündlich wechselte der Spitzenreiter, bis van der Linde zuschlug und mit 1:38.326 Minuten die endgültige Bestzeit aufstellte.

"Es konnte nicht besser laufen", jubelt der Südafrikaner, der zuletzt 2014 auf dem Sachsenring Trainingsschnellster war. "Ich bin nicht dafür bekannt, ein sehr starker Qualifier zu sein, aber wir haben hart dafür gearbeitet, dass es diesmal klappt. Das Team hat mir ein perfektes Auto gegeben und ich bin eine perfekte Runde gefahren."

"Ich bin extrem stolz. Nach dem, was gestern passiert ist, wollten wir auf der Strecke zurückschlagen. Das Rennen ist jedoch lang. Wir müssen mal abwarten, wie stark die Reifen abbauen. Ich bin gespannt."

Van der Linde und HCB-Racing-Teamkollege Patric Niederhauser führen bei drei noch ausstehenden Rennen die Gesamtwertung mit 38 Zählern Vorsprung an. Sollten sie im heutigen Rennen den Abstand auf die Tabellenzweiten auf mehr als 50 Punkte ausbauen, stehen sie vorzeitig als Meister fest.

Die Chancen dafür stehen gut: Ihre härtesten Verfolger, die Lamborghini-Piloten Mirko Bortolotti und Christian Engelhart (GRT Grasser) kamen nur auf den zehnten Startplatz.

"Das ist nicht die Ausgangsposition, die wir uns ausgerechnet haben", so Engelhart. "Jetzt müssen wir schauen, dass wir ein möglichst gutes Rennen machen. Das wird sicherlich schwierig mit dem Zusatzgewicht für den Sieg von gestern. Insofern versuchen wir einfach, möglichst viele Punkte zu erzielen."

Die Tabellendritten Markus Pommer und Marvin Kirchhöfer kamen nach der Kollision im Samstagsrennen mit einer über Nacht von Callaway Competition wiederaufgebauten Corvette C7 GT3-R nur auf den 14. Platz. Das Duo hat 50 Punkte Rückstand auf die Tabellenspitze.

Rang zwei im Sonntagszeittraining holten die Lamborghini-Fahrer Rolf Ineichen und Franck Perera (GRT Grasser). Perera fehlten auf seiner besten Runde nur 0,053 Sekunden zu seiner dritten Pole des Jahres.

Rang drei ging an den Audi von Ricardo Feller und Dries Vanthoor (Land-Motorsport) vor dem Porsche 911 GT3 R von Timo Bernhard und Klaus Bachler (Team75 Bernhard). Die Top 5 komplettierten Filip Salaquarda und Frank Stippler (ISR).

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