MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
GT Masters: Hockenheimring

Tabellenführer am Sonntag auf Pole

Kelvin van der Linde fährt Bestzeit im zweiten Qualifying und untermauert seine Titelambitionen - Pole-Entscheidung in letzter Sekunde.

Bildquelle: ADAC Motorsport

Die Audi-Piloten Kelvin van der Linde und Patric Niederhauser machten mit ihrer Pole für das Sonntagsrennen einen wichtigen Schritt Richtung Titelgewinn. Wie schon am Vortag fiel die Entscheidung um den besten Startplatz erst in den Schlussminuten. Fast sekündlich wechselte der Spitzenreiter, bis van der Linde zuschlug und mit 1:38.326 Minuten die endgültige Bestzeit aufstellte.

"Es konnte nicht besser laufen", jubelt der Südafrikaner, der zuletzt 2014 auf dem Sachsenring Trainingsschnellster war. "Ich bin nicht dafür bekannt, ein sehr starker Qualifier zu sein, aber wir haben hart dafür gearbeitet, dass es diesmal klappt. Das Team hat mir ein perfektes Auto gegeben und ich bin eine perfekte Runde gefahren."

"Ich bin extrem stolz. Nach dem, was gestern passiert ist, wollten wir auf der Strecke zurückschlagen. Das Rennen ist jedoch lang. Wir müssen mal abwarten, wie stark die Reifen abbauen. Ich bin gespannt."

Van der Linde und HCB-Racing-Teamkollege Patric Niederhauser führen bei drei noch ausstehenden Rennen die Gesamtwertung mit 38 Zählern Vorsprung an. Sollten sie im heutigen Rennen den Abstand auf die Tabellenzweiten auf mehr als 50 Punkte ausbauen, stehen sie vorzeitig als Meister fest.

Die Chancen dafür stehen gut: Ihre härtesten Verfolger, die Lamborghini-Piloten Mirko Bortolotti und Christian Engelhart (GRT Grasser) kamen nur auf den zehnten Startplatz.

"Das ist nicht die Ausgangsposition, die wir uns ausgerechnet haben", so Engelhart. "Jetzt müssen wir schauen, dass wir ein möglichst gutes Rennen machen. Das wird sicherlich schwierig mit dem Zusatzgewicht für den Sieg von gestern. Insofern versuchen wir einfach, möglichst viele Punkte zu erzielen."

Die Tabellendritten Markus Pommer und Marvin Kirchhöfer kamen nach der Kollision im Samstagsrennen mit einer über Nacht von Callaway Competition wiederaufgebauten Corvette C7 GT3-R nur auf den 14. Platz. Das Duo hat 50 Punkte Rückstand auf die Tabellenspitze.

Rang zwei im Sonntagszeittraining holten die Lamborghini-Fahrer Rolf Ineichen und Franck Perera (GRT Grasser). Perera fehlten auf seiner besten Runde nur 0,053 Sekunden zu seiner dritten Pole des Jahres.

Rang drei ging an den Audi von Ricardo Feller und Dries Vanthoor (Land-Motorsport) vor dem Porsche 911 GT3 R von Timo Bernhard und Klaus Bachler (Team75 Bernhard). Die Top 5 komplettierten Filip Salaquarda und Frank Stippler (ISR).

News aus anderen Motorline-Channels:

GT Masters: Hockenheimring

Weitere Artikel:

GP von Österreich: Qualifying

Kontroverse Russell-Pole nach Verstappen-Crash

George Russell fährt in letzter Sekunde zur Pole, doch weil aufgrund eines Unfalls von Max Verstappen Gelb war, gibt es Fragezeichen über die Bestzeit

DTM-Rennen Norisring: Hintergrund

Stadtrennen pur

Rund 118.000 Zuschauer säumten nach Veranstalter-Angaben die traditionsreiche Motorsport-Action im Herzen der Franken-Metropole – einerseits Crash-bedingt unterbrochen mit roten Flaggen und andererseits durch einen unmittelbar nach dem Start einsetzenden, heftigen Regenschauer.

Rallycross Fuglau

Heiße Duelle in Fuglau

Länderspiele beim MTL-Rallycross von Fuglau. Dank dem internationalen Starterfeld gab es Siege für die Österreicher, Ungarn und Tschechen. In der Königsklasse der Supercars sorgte Lokalheld Norman Ganser für die Schlagzeilen des Wochenendes.

Red Bulls neues Update funktioniert: Max Verstappen kämpfte in Spielberg erstmals um den Sieg, doch Strategie, Verkehr und Mercedes verhinderten den großen Coup

MotoGP Assen 2026

Premierensieg für Ai Ogura!

Ai Ogura gewinnt in Assen als erster Japaner seit mehr als 20 Jahren - Raul Fernandez und Jorge Martin auf dem Podium - Marco Bezzecchi gestürzt

Sprint-Quali Silverstone

Hamilton um 0,011 Sekunden vorn!

Lewis Hamilton holt im Sprint-Qualifying von Silverstone in allen drei Abschnitten die Bestzeit, am Ende wird es mit 0,011 Sekunden Vorsprung aber richtig knapp