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Letzte Hoffnung: Saisonfinale

Wendlingers Teamkollegen Aiello und Ekström gewinnen die Meisterschaft bzw. das Rennen, dem Kufsteiner bleiben Punkte abermals verwehrt.

Während Mattias Ekström den Sieg in Zandvoort einfuhr und Laurent Aiello sich den Meistertitel schnappte, gab es für Karl Wendlinger keine Punkte: Der Kufsteiner fuhr zunächst ein taktisch sehr kluges Quali-Rennen, verbesserte seine Startposition nach acht Runden um einen Platz, startete im Hauptrennen von Position neun.

Doch schon nach wenigen Sekunden war der vorletzte DTM-Lauf der Saison für den Kufsteiner auch schon wieder gelaufen:

Denn kurz nach dem Start berührten sich Wendlinger und Martin Tomczyk, seine Abt-Audi-Teamkollege drehte sich vor ihm, Wendlinger konnte nicht mehr ausweichen und fuhr dem Deutschen ins Auto. Beide mussten daraufhin an die Box, nahmen das Rennen mit zwei Runden Rückstand wieder auf. Da war natürlich die Luft draußen beim Tiroler.

Viel Zeit zum Ausruhen und Feiern bleibt den DTM-Piloten nicht. Denn schon am kommenden Wochenende steigt in Hockenheim das großes Saisonfinale. Für Karl Wendlinger die letzte Möglichkeit, mit einem achtbaren Resultat die verkorkste und von viel Pech begleitete Saison halbwegs zufriedenstellend ausklingen zu lassen:

„Ich habe jetzt überhaupt keinen Druck mehr, will mich auch auf nichts festlegen. Mal sehen, was passiert."

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