MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
DTM: Hockenheim

Alesi fährt dem Rest davon

Jean Alesi (Mercedes) fährt am Testtag in Hockenheim die mit Abstand schnellste Zeit, dahinter folgen Kristensen (Audi) und Fässler (Opel).

Freitagnachmittag auf dem Hockenheimring Baden-Württemberg: Traumrunde für Jean Alesi zum Saisonauftakt der DTM 2004. Der Franzose absolvierte beim zweiten DTM-Test des Tages insgesamt 33 Runden mit seiner AMG-Mercedes C-Klasse.

Und fuhr dem Zweitplatzierten Tom Kristensen im Audi A4 DTM um 0,897 Sekunden davon – in der Zeitrechnung der DTM eine halbe Ewigkeit. Der Dritte: Marcel Fässler. Er machte im Opel Vectra GTS V8 den Markenmix an der Spitze perfekt.

So bestätigten sich nun auch in Hockenheim Leistungsdichte und Ausgeglichenheit des Starterfeldes, die bei den Tests in Estoril und Brünn schon zu erahnen waren. Mit umso größerer Spannung wird deshalb nun das morgige Qualifying erwartet. Deutschland kann am Bildschirm mitfiebern: Die Dritten Programme HR und WDR zeigen die Jagd auf die Pole Position live ab 13:00 Uhr. SWR und BR senden sie zeitversetzt.

Zufriedenheit beim Tagessieger: „Mein Team und mein Fahrzeugingenieur haben ausgezeichnet gearbeitet“, so der dreimalige DTM-Gewinner und ehemalige Formel-1-Fahrer Jean Alesi. „Gemeinsam haben wir eine fantastische Abstimmung für die neue Mercedes C-Klasse gefunden. Das ist bei DTM-Autos der Schlüssel zum Erfolg. Als wir dann noch am Ende des Tests einen frischen Satz Reifen montiert haben, ist mein Auto geradezu geflogen. Es war fantastisch.“

Während Jean Alesi an der Spitze des Feldes ein Feuerwerk abbrannte, konzentrierte sich DTM-Neuzugang Heinz-Harald Frentzen darauf, Erfahrungen zu sammeln. „Ich habe mich heute langsam an mein Limit herangetastet“, so der ehemalige Formel-1-Star, der den nachmittäglichen Test als Zehnter beendet hatte.

„Die Atmosphäre in der DTM ist einfach gigantisch. Unglaublich, wie viele Zuschauer bereits am Freitag im Fahrerlager waren. Das verspricht ein super Wochenende zu werden“, freute sich Frentzen, der die DTM-Saison 2004 im Opel Vectra GTS V8 bestreitet.

Eine starke Leistung zeigte Tom Kristensen, der außer seinem Debüt in der DTM auch seine ersten Meter auf dem Grand-Prix-Kurs des Hockenheimrings absolvierte. „Das Streckenlayout gefällt mir sehr gut“, lobte der Audi-Werksfahrer.

Die zweitschnellste Rundenzeit des Tages lässt den Dänen für Samstag hoffen, wenn es im Zeittraining und in der Super Pole um die Startaufstellung für das erste Rennen geht: „Ich habe heute meinen Audi A4 DTM besser kennen gelernt, und bin für das Qualifying morgen bestens vorbereitet.“

News aus anderen Motorline-Channels:

DTM: Hockenheim

Weitere Artikel:

Verstappen-Zukunft offener denn je

Verstappen-Zukunft: Was diesmal anders ist

Max Verstappen sagte in Japan, dass er "Lebensentscheidungen" zu treffen habe: Wie realistisch ist ein Abschied und was ist diesmal anders als in den Vorjahren?

Teamchef Toto Wolff erteilt einem Wechsel von Max Verstappen zu Mercedes eine Absage - Auch Experte Ralf Schumacher sieht viele Gründe, die dagegen sprechen

Fernando Alonso verzichtet in Japan auf ein Training - Aston-Martin-Ersatzpilot Jak Crawford bekommt beim Honda-Heimspiel in FT1 am Freitag eine Chance

Mercedes-AMG präsentiert Designs

Auer fährt 2026 im "blauen Schuhkarton"

Mercedes-AMG hat die Optik der vier DTM-Boliden von Winward und Landgraf für die DTM-Saison 2026 enthüllt: Aus dem "Pink-Panther" wird ein "blauer Schuhkarton"