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Bericht Bayer

Platz 2 beim 2. Lauf zur Historischen Rallye-Staatsmeisterschaft ist für Bayer/Certan in ihrem Skoda 200 RS ein überragendes Ergebnis...

Starker Saisonstart...

Nach der Besichtigung der gegenüber dem vergangenen Jahr umgebauten Streckenführung beim 2. Lauf zur Historischen Rallye-Staatsmeisterschaft stand den Badenern Andreas Bayer und Maros Certan der Respekt ins Gesicht geschrieben.

„Du liebe Güte, da sind Schotter-Abschnitte dabei, die sind so brutal, daß ich Angst habe, daß uns das Auto unter dem Hintern zerbricht.“ Zurückhaltung war also angesagt, denn zusammengezählt wird bekanntlich erst am Schluß, was sich umgehend bestätigte, denn die ersten beiden der insgesamt 12 historischen Teams schieden gleich in der 1. Sonderprüfung durch Unfälle aus.

Mit seinem Skoda 200 RS-Prototyp aus dem Jahr 1975 hatte sich Bayer dann aber schon nach der 2. Sonderprüfung auf Platz 4 eingenistet und offenbar genau die richtige Geschwindigkeit gefunden. Bald darauf riß sich der favorisierte Porsche 911 von „Sepp Gruber“ bei einem Abflug in einen Graben die Hinterachse aus, damit konnten Bayer/Certan die 1. Etappe auf Platz 3 beenden, hinter den beiden Ford Escort von Oskar Hebenstreit und Sepperl Pointinger, aber nur 1 sec. vor dem C-Kadett von Konrad Friesenegger. Das Glück blieb Bayer dann auch am Samstag treu.

Zuerst gab Pointinger mit einem nicht näher identifizierten Lenkungsdefekt auf und wenig später mußte auch Friesenegger mit Motorschaden aufgeben. Damit lag die Skoda-Crew bereits auf Platz 2 als einziger überlebender Sportwagen und am Ende hätte nicht viel zum Sieg gefehlt, denn der erfolgreiche Escort RS 2000 von Hebenstreit lag auf der Zielrampe in den letzten Zügen – Kardanwelle und ein Radlager waren schwer mitgenommen.

Aber auch Platz 2 war für Bayer/Certan ein überragendes Ergebnis und ein exzellenter Saison-Start, mit dem man auch gleich einmal auf Platz 2 in der Meisterschaft vorstoßen konnte.
„Ganz ehrlich, das hätten wir vor dem Start nicht für möglich gehalten, aber jetzt sind wir natürlich umso zufriedener“, so der erfolgreiche Geschäftsmann Bayer. „Die Verhältnisse waren wirklich unglaublich hart, durch die tiefen Glasen auf den Schotter-Abschnitten war es ein Ritt auf der Kanonenkugel. Unser Heckmotor-Auto ist ja unglaublich giftig zu fahren.“

Der nächste Einsatz des Teams erfolgt am 4./6. April bei der Pirelli-Lavanttal-Rallye rund um Wolfsberg in Kärnten.

Ergebnis Historische OMV-Burgenland-Rallye:

1. Oskar Hebenstreit/Gerhard Rigl Ford Escort RS 2000 1:59:27
2. Andreas Bayer/Maros Certan Skoda 200 RS + 5:21
3. Walter Zöckl/Bernhard Tötschinger BMW 2002 tii + 7:33
4. Walter und Josef Michl Ford Escort RS 2000 + 7:55

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