RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
Rallye-ÖM: Castrol-Rallye

Die "Lernphase" läuft noch

Bei der schwierigsten Rallye des Jahres holte das Duo Hauke/Kral einen siebenten Gruppen- und einen 27. Gesamtrang.

Am Freitag den 13. Juni (gilt zwar sonst eher als Unglückstag - hier aber Gott sei Dank nicht!) starteten wir mit unserem´, wieder bestens vorbereiteten, Mitsubishi Lancer Evo III, bei der Castrol-Rallye in St.Veit/Glan inKärnten.

Diesmal meinte es der Wettergott allzu gut mit uns, und so wurden wir für die vielen vorangegangenen verregneten Rennen mit bis zu 34 Grad (!) entschädigt.

Schon beim Besichtigen konnten wir uns ein Bild der einzelnen SP´s machen, welche in der heurigen Saison sicher zu den anspruchsvollsten zu zählen sind.

Auf den ersten Sonderprüfungen erwarteten uns abwechselnd Asphalt und Schotter, zusätzlich wurden von den Allradfahrzeugen (zu denen auch unser Auto gehört) recht viele Steine auf die Strasse gebracht, wodurch es in den Kurven etwas rutschiger wurde.

Nach Beginn der vierten SP begann es leicht zu regnen, wenig später ging dann ein wahrer Wolkenbruch nieder – die fünfte Sonderprüfung musste neutralisiert werden.

Aber im Großen und Ganzen kamen wir an diesem Tag recht problemlos über die Runden und belegten den guten 36. Gesamtrang.

Am Samstag begann der Renntag für uns schon um 7.30 Uhr mit der SP Zeltschach/Guttaring. Danach folgte der Rundkurs Althofen, wo zwei Runden, abwechelnd auf Schotter und Asphalt, zu absolvieren waren.

Die zahlreich erschienenen Zuschauern hatten dabei die optimale Möglichkeit, so viele Fahrzeuge wie möglich zu sehen.

Dann folgte der Rundkurs auf der Trabrennbahn in St.Veit, wo drei Runden gefahren wurden, danach kam erstmals an diesem Tag die längste Prüfung dieser Rallye: 30 Kilometer!

Knapp die Hälfte davon musste auf Schotter gefahren werden. Diese Prüfung hatte es in sich, sowohl die Strecke als auch die extrem heißen Temperaturen machten nicht nur uns zu schaffen. Hier fielen einige Teilnehmer durch Unfall aus, glücklicherweise gab es keine Verletzten.

Auch wir mussten einmal aufgrund eines Konzentrationsfehler einen so genannten "Notausgang" nehmen, viel Zeit ging dadurch aber nicht verloren.

Im Endklassement kam dann ein 7.Platz in der Gruppe N 4, und ein 27.Gesamtrang von 72 gestarteten Teams heraus, mit welchem wir bei unserem dritten Einsatz sehr zufrieden sind, da wir uns doch noch etwas auf das neue Fahrzeug einstellen müssen.

News aus anderen Motorline-Channels:

Rallye-ÖM: Castrol-Rallye

Weitere Artikel:

F.A.T. Ice Race: Beste Bilder Samstag

Die besten Bilder vom F.A.T. Ice Race 2026

"Es war wieder einmal eine großartige Veranstaltung", sagt motorline.cc-Fotograf Daniel Fessl und präsentiert seine besten Bilder vom Samstag.

"Richtige Monte" steht bevor

Die Herausforderungen beim WRC-Auftakt

Winterliches Wetter droht die Rallye Monte-Carlo an diesem Wochenende als Auftakt der Rallye-WM 2026 noch schwieriger zu machen als ohnehin schon

Neues Auto für WRC-Regeln 2027?

M-Sport Ford hat noch nicht entschieden

M-Sport Ford hat noch nicht entschieden, welchen Weg man für das WRC-Reglement 2027 einschlägt - "Wir schauen uns im Moment wirklich alle Optionen an - alles"

WRC Monte-Carlo: Tag 2 (SP9)

Ogier verkürzt Rückstand

Im Duell um P2 hinter Spitzenreiter Oliver Solberg macht "Monte"-Rekordsieger Sebastien Ogier weiter Boden gut - Thierry Neuville hängt kurzzeitig fest. Keferböck/Minor führen weiterhin bei den Masters.

Zu wenig Grip, zu viel Ärger

Hankook plant neuen Winterreifen für die WRC

Sebastien Ogier fand deutliche Worte, Hankook zeigt Verständnis: Nach der Rallye Monte-Carlo arbeitet der Hersteller an einem neuen WRC-Winterreifen

Regel-Revolution wirkt

WRC meldet Ansturm neuer Tuner

Die WRC steht 2027 vor einer Revolution - Die FIA bestätigt massives Interesse von Tunern am neuen Reglement und nennt eine überraschende Zahl