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Mit viel Selbstvertrauen beim Österreich-Debüt

Für Rallye Junior Andreas Aigner ist die Waldviertel-Rallye der erste Einsatz auf heimischem Boden, motiviert sind beide Youngsters.

Selbstbewusst gehen die Red Bull Rallye Juniors Andreas Aigner und Quirin Müller in die am Freitag beginnende OMV Waldviertel Rallye. Die beiden „Quereinsteiger“ wollen bei ihrem Österreich-Debüt zeigen, dass sie sich beim Red Bull Rallye Driver Search zurecht gegen mehr als 300 Konkurrenten durchgesetzt hatten.

Rückblickend auf die bisherige Saison inklusive Rallye-Schule, praktischen Tests und internationalen Rallye Einsätzen in einem von BRR aufgebauten und betreuten Mitsubishi Evo VI Gruppe N, meinte Müller:

„Ich habe mich weit nach oben entwickelt. Ich habe Vertrauen in das Auto wie auch in meinen Schrieb, kann druckvoll fahren und herausholen, was das Auto hergibt.“

Müller war auch von der Zusammenarbeit im Team begeistert: „Es hätte nicht besser sein können, die Tipps von Raimund Baumschlager und Armin Schwarz waren Goldes wert“, sagte Müller, der vor dem Einstieg in die Rallye ein wenig Motorsport Erfahrung auf der Rundstrecke sammeln konnte.

„Das sind jedoch zwei Paar Schuhe. Während man bei dem einen vor Veränderungen auf der Strecke und auch Gefahren gewarnt wird, muss man in der Rallye mit den natürlichen Gegebenheiten selber zurecht kommen. Dies macht sie somit viel anspruchsvoller.“

Ähnlich die Situation bei Aigner, der jedoch auf keinerlei Erfahrung im Motorsport zurückblicken kann. „Ich bin mit der Steigerung zufrieden. Ich habe sowohl Höhen als auch Tiefen erlebt. Aufgrund der Unterstützung des Teams und der Ratschläge von Baumschlager - ich fahre das gleiche Fahrwerk wie er - konnte ich sehr viel lernen.“

Für Aigner, der mit Timo Gottschalk ins Rennen gehen wird, ist die Rallye im Waldviertel das erste „Heimspiel“: „Es haben sich schon einige Fans angesagt, daheim zu fahren ist doch etwas Besonderes.“ Sein Kommentar zur Strecke nach dem ersten Trainingstag: „Rutschig, viele Geraden, sehr schnell, viele Abzweiger. Die Prüfungen sind okay.“ Ähnlich auch Müller, dem wieder Klaus Wicha ansagen wird: „Die Prüfungen sind schön, abwechslungsreich, eng, schnell, aber sehr schmierig und glatt.“

Die Red Bull Rallye Juniors starten beim österreichischen Saisonfinale im Waldviertel im FIA Rallye Cup, bei dem nach Reglement keine WRCs und Fahrzeuge der Gruppe A8 starten dürfen. Die ersten Fünf erhalten in ihrem Land im nächsten Jahr den Status eines Prioritätsfahrers.

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