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"Rudi, hier muss man Geduld haben"

Rudi Stohl und Co-Pilotin Elisabeth Wittmann belegen nach der ersten Etappe der Dubai-Rallye den neunten Gesamtrang, Geduld ist der Schlüssel zum Erfolg.

Angst vor der Geschwindigkeit war Elisabeth Witmann schon seit jeher unbekannt. Vielmehr sorgte sich die hübsche Niederösterreicherin um die richtige Ansage. Doch bereits nach der ersten Sonderprüfung der Dubai International Rally gab OMV Pilot Rudi Stohl Entwarnung.

Auch als „Vorbeterin“ ist Wittmann ganz cool geblieben. Stohl: „Sie hat keinen Fehler gemacht. Das ist schon beeindruckend.“ Auch das Ergebnis liest sich sehr ordentlich. Das OMV World Rally Team liegt nach der ersten Etappe (sieben von 14 Sonderprüfungen) auf dem neunten Gesamtrang.

„Wahnsinn, Super, Toll“, waren die ersten Worte von Elisabeth Wittmann nach der ersten Sonderprüfung. „Jede Welle, die man noch im Trainingsauto gespürt hat, überfliegt man mit dem Rennboliden einfach.“

Und das im wahrsten Sinne des Wortes, denn auf SP1 lag der Schnitt (!) bei 105 km/h. Höchstgeschwindigkeiten jenseits der 180 km/h sind keine Seltenheit. Dennoch relativiert Rudi Stohl ein wenig: „Wenn man zweieinhalb Jahre keine Rallye gefahren ist, muss man erst hineinfinden. Aber es wird von Kilometer zu Kilometer besser.

Geheimtipp von der Konkurrenz

Einen gut gemeinten Rat erhielt das OMV Team von Konkurrent Faris Bustami (HKJ/Mitsubishi). „Rudi, mach dir nichts daraus, wenn du irgendwo eine Minute verlierst. Hier muss man Abwarten. Im Vorjahr war ich nach dem ersten Tag auf Platz 16 und beendete die Rally als Dritter“, erinnert sich der Mann aus Jordanien. Eine Taktik, mit der Rudi Stohl schon bei der Safari-Rally zahlreiche Spitzenplatzierungen eingefahren hat.

Eine Landschaft zum Verlieben

Aber nicht nur von der seiner Co-Pilotin zeigt sich OMV Legende Rudi Stohl angetan. Auch die Wüstenlandschaft begeistert den 57-jährigen. Vor allem der zweite Tag hat es in sich. Stohl: „Da wechseln die Berge je nach Sonnenstand die Farbe. Das ist einfach umwerfend. Dubai und die Rally zeigen sich von ihrer besten Seite.“ Am Freitag stehen im Bergland an der Grenze zum Oman noch sieben Sonderprüfungen mit einer Gesamtlänge von 143,81 Kilometer auf dem Programm.

Zwischenstand nach sieben von 14 Sonderprüfungen

1. Nasser al Attiyah/Patterson (QT/Subaru) 1:01:55 Stunden
2. Sheik Khaled al Quassimi/Orr (UAE/Subaru) +1:39 Minuten
3. Abdo Feghali/Matar (RL/Mitsubishi Evo VII) +2:00 Minuten
9. Rudi Stohl/Elisabeth Wittmann (Ö/OMV World Rally Team) +10:45 Minuten

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