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OMV Rallye Waldviertel: Bericht Holzmüller

Auf Drängen des Chefs

Die 47. Rallye insgesamt, die zweite als Fahrer und die erste auf Schotter: Das waren die Vorgaben für Stefan Langthaler.

Der Stamm-Copiloten von Johann Holzmüller„musste“ auf Drängen seines Chefs die Waldviertelrallye in einem seiner Autos in Angriff nehmen. So verbrachte man die knapp drei Wochen nach der Entscheidung, die Rallye in der Challenge-Wertung zu fahren, mit zwei wichtigen Dingen. Erstens: jeden Meter Schotter in Ulm, um Ulm und um Ulm herum mit allen möglichen (frontgetriebenen) Leihautos als Übungsfahrten absolvieren (ein Dank gilt den verständnisvollen Landwirten in der Umgebung). Zweitens: das permanent vorhandene Magenweh in den Griff bekommen.

Um das Auto brauchten sich Stefan Langthaler und Sandra Knebel jedoch keinerlei Gedanken zu machen, wurde der wunderschöne VW Golf doch von Johann Holzmüller, Chef der gleichnamigen KFZ- und Motorsportschmiede in Nondorf bei Gmünd, höchstpersönlich vorbereitet. Ein Freund vom MSV Litschau half sogar noch mit einem Schotterfahrwerk aus, ausserdem wurden jeden Tag von anderen Helfern zusätzliche Schotterreifen auf Felgen vor der Werkstätte abgeladen.

Zur Rallye selbst gilt es dann zu sagen, dass diese völlig problemlos absolviert wurde. Immer mit soviel Speed, dass man sich nicht blamiert (und vor allem den Teamchef, da ja sein Name auf dem Auto stand), und mit soviel Sicherheit gefahren wurde, dass ausser am Unterboden nicht ein einziger Kratzer die sensationelle Lackierung verunstaltete.

Wesentlich besser als der Fahrer machte die Beifahrerin ihren Job. Natürlich auch vor der Rallye schon absolut unbeeindruckt und cool. Nicht ein einziger Fehler, weder im Schrieb, noch an einer Zeitkontrolle. Wobei es sie sicher nervte, dass der Fahrer sich immer wieder auch um die Rechnerei auf der Zeitkarte und das Roadbook kümmerte, was ja einen Fahrer normalerweise nichts angeht.

Danke an alle, die uns das zugetraut haben und uns vor und auf der Rallye unterstützt haben. Besonders unsere Mechaniker, welche ja zusätzlich den Mitsubishi Evo von Dr. Christian Nitsche betreuen mussten, der schlussendlich einen sehr tollen Challenge-Sieg eingefahren hatte. Nur auf der Superstage musste sich der „Einserfahrer“ von Holzmüller Motorsport dem Golf-Junior Team um 3 Sekunden geschlagen geben - Besichtigung ist eben die halbe Miete... - aber das ist eine andere Geschichte.

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