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Rallye-ÖM: OMV Rallye Waldviertel

Über allen Erwartungen

Beppo Harrach gewann nicht nur die Alternativ-Klasse überlegen, sondern holte sich zudem den sensationellen fünften Rang im Gesamtklassement.

Das OMV CNG Team kann mit dem Ergebnis der „OMV Rallye Waldviertel“ mehr als nur zufrieden sein. Beppo Harrach und sein Co-Pilot Andreas Schindlbacher eroberten im gasbetriebenen CNG Mitsubishi Lancer Evo VI den senstionellen 5. Platz im Endklassement.

Damit wurde das eigentliche Ziel des Bruckers im Waldviertel – ein Platz unter den Top Ten – sogar bei weitem übertroffen und das Potential des gasbetriebenen Boliden unter Beweis gestellt.

Ausserdem gewann der OMV Pilot auch noch überlegen die Klasse der Gas- und Dieselbetriebenen Autos vor Michael Böhm (Fiat Stilo JTD). Einziger „Wermutstropfen“ war die konstante Überhitzung des Motors während der Prüfungen.

Beppo Harrach war mit der erklärten Absicht zur OMV Rallye Waldviertel gekommen, trotz starker in- und ausländischer Konkurrenz einen Platz unter den ersten Zehn der Gesamtwertung zu erreichen. Ausserdem wollte das OMV CNG Team die Chance nützen, die Konkurrenzfähigkeit des CNG Mitsubishi Lancer Evo VI in einem internationalen Starterfeld zu präsentieren.

Beide Ziele wurden, wenn auch nicht ganz mühelos, mehr als erreicht. Im Gesamtklassement beendeten Harrach/Schindlbacher die Rallye im Waldviertel mit weniger als dreieinhalb Minuten Rückstand auf Sieger Balasz Benik auf dem sensationellen 5. Platz – und dies bei einem Starterfeld, das sich aus heimischen und ausländischen Topleuten zusammensetzte.

In seiner eigenen Klasse, den gas- und dieselbetriebenen Autos, stellte der 27-jährige OMV Pilot überhaupt eine Übermacht dar. Er erzielte Bestzeiten auf allen 16 Sonderprüfungen und gewann mit einem rekordverdächtigen Vorsprung von 11.27,1 Minuten auf Michael Böhm im Fiat Stilo JTD, nachdem Hauptkonkurrent Hannes Danzinger (VW Golf V GTI CNG) ausgeschieden war.

„Ich habe mein Ziel mehr als nur erreicht und bin auch mit meiner Leistung sehr glücklich. Ausserdem hat man gesehen, was für ein Potential dieses Auto hat“, sagte ein strahlender Harrach.

„Ich habe voll draufgehalten und mich am absoluten Limit bewegt“, meinte Beppo Harrach, als er nach insgesamt 16 Sonderprüfungen die Ziellinie überquert hatte. Dies war bei der starken Konkurrenz auch notwendig gewesen, hatte aber auch den Mitsubishi stark beansprucht.

Schon am ersten Tag der OMV Rallye Waldviertel hatte der OMV Pilot über ständiges Überhitzen des Motors geklagt, doch den Fuß vom Gas zu nehmen war keine Option: „Das Problem begann schon auf der ersten Sonderprüfung. Auch am zweiten Tag dauerten die Überhitzungsprobleme an und dadurch verlor ich an Leistung. Daher habe ich versucht, auf den kurzen Prüfungen sehr schnell zu fahren und es auf den längeren etwas gemächlicher anzugehen.“

Eine Taktik, die ganz offensichtlich von Erfolg gekrönt war.

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