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Winterkönig Raimund

Raimund Baumschlager krönt sich mit dem Erfolg bei der Sumava-Rallye zum Winterkönig, nach zwei Rallyes hat der Titelverteidiger das Punktemaximum.

Doppelter Erfolg für Raimund Baumschlager bei der Mogul-Sumava-Rallye, dem 2. Lauf zur österreichischen Staatsmeisterschaft. Der Remus-Pilot holte mit seinem BRR Mitsubishi Evo VIII nicht nur den Gesamtsieg, sondern gewann auch mit seinen beiden Tagessiegen den FIA Zone Wintercup souverän mit maximalen 80 Punkten und kassierte dafür eine Siegprämie von 30.000 Euro.

Den Grundstein zu seinem 2. Tagessieg legte Baumschlager gleich auf der ersten nur 4,5 Kilometer langen Sonderprüfung, als er seinen Stärksten Konkurrenten gleich 13 Sekunden aufbrummte und so den Nerv zog. Mit zwei weiteren Bestzeiten setzte er sich ab.

Am Ende hatte der regierende Staatsmeister einen Vorsprung von 57,7 Sekunden auf Achim Mörtl (Subaru). „Der Sieg freut mich sehr, weil er schwieriger zu erringen war als der beim 1. Wintercupbewerb, bei der IQ-Jänner-Rallye. Winterlich Bedingungen im Raum Winterberg, Frühling in Klatovy, da war die Reifenwahl besonders heikel und entscheidend.“

Der Siegercheck für den Wintercup freute besonders: „Ich hoffe das Beispiel macht Schule, denn in jeder Sportart gibt es für die Sieger ein Preisgeld. Nur in der Rallye nicht. Mit dem Geld kann ich jetzt die beiden Einsätze im Wintercup – IQ-Jänner-Rallye und Sumava-Rallye – rückfinanzieren. Der Wintercup ist eine super Sache, weil er für die Fahrer ist.“

Auch Copilot Bernhard Ettel war über den 2. Sieg in Folge sehr glücklich: „Für mich war die Sumava-Rallye Neuland und extrem schwierig, daher zählt dieser Sieg für mich doppelt. Es war aber auch eine tolle Sache mit Raimund bei diesen Verhältnissen zu fahren.“

Das Unternehmen Titelverteidigung läuft für Baumschlager/Ettel optimal. Zwei Läufe, zwei Siege. Nächster Einsatz für die beiden ist bei der Pirelli-Lavanttal-Rallye Ende März im Raum Wolfsberg.

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