RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Angriff ist die beste Verteidigung

Raimund Baumschlager eröffnet im Lavanttal die Jagd auf Hermann Gaßner, er möchte den Abstand zum bayrischen Haudegen in jedem Fall verkürzen.

Nicht wie gewohnt als Führender, sondern punktelos kommt Raimund Baumschlager am 30. und 31. März zum zweiten Rallye Staatsmeisterschaftslauf 2007, zur Pirelli Lavanttal Rallye. Der Oberösterreicher wurde vom Gejagten zum Jäger von Herman Gassner, der als einziger von den Titelfavoriten bei der IQ Jänner Rallye punkten konnte.

10 Zähler beträgt die Vorgabe für den Serienstaatsmeister, dessen oberstes Ziel mit dem BRR Mitsubishi Evo IX ist, den Vorsprung von Gassner, der ebenfalls mit einem Evo IX am Start ist, zu verringern.

„Der Hermann findet in allen Läufen zu 99 Prozent ins Ziel, darum muss ich im Lavanttal auf Sieg fahren, um Punkte gut zu machen“, ist der Titelverteidiger angriffslustig. Ein Unterfangen, das allerdings durch die äußeren Umstände erschwert wird.

Baumschlagers Copilot, der Kärntner Thomas Zeltner, kennt die derzeitigen Verhältnisse im Lavanttal genau: „Es ist alles da, was die Rallye noch schwieriger macht. Split, feuchte Passagen, Schnee auf den Schotterfahrbahnen. Und da die Voraussagen wärmeres Wetter versprechen, gibt’s dann auch noch Schneematsch und jede Mange Schmelzwasser, weil auf den Wiesen und Hängen neben der Strecke noch reichlich Schnee liegt. Da wird sich sehr bald die Spreu vom Weizen trennen, es wird richtig interessant.“

Die unterschiedlichsten Verhältnisse machen auch die Reifenwahl zum Poker mit ungewissem Ausgang, weil ja auf den drei zusammengehängten Prüfungen jeweils andere Pistenverhältnisse herrschen. „Wer den besten Kompromiss bei den Reifen findet und wer sich am wenigsten verwachselt, der ist vorne“, sagt Zeltner und hofft, dass es sein „ausgefuchster“ Chauffeur ist, der schon 2005 im neuen EVO VIII mit einem Husarenritt am zweiten Tag den ersten Saisonsieg sicher stellte.

Sollten sich bereits am ersten Tag ein oder zwei Teams absetzen, so ist das für Zeltner heuer keine Vorentscheidung: „Am zweiten Tag werden zum Abschluss vier Prüfungen am Stück gefahren und diese 55,6 Sonderprüfungskilometer können alles auf den Kopf stellen. Die Rallye ist erst am Samstag auf der Zielrampe entschieden.“

News aus anderen Motorline-Channels:

Rallye-ÖM: Lavanttal-Rallye

- special features -

Weitere Artikel:

ORM/ARC, ET König Rallye: Bericht

Hermann Neubauer als „Lonely Boy“ an der Spitze

Der Sieger der ET KÖNIG Rallye 2026 powered by Peter Hopf Erdbau ließ nie Zweifel an seinem Erfolg aufkommen / Mehr als Platz zwei für Michael Lengauer und Platz drei für Luca Waldherr ließ der Toyota-Pilot nicht zu

ARC, ET König Rallye: Bericht Neulinger

Marcel Neulinger triumphiert auch in Judenburg!

Marcel Neulinger setzte seine beeindruckende Siegesserie bei der ET KÖNIG Judenburg Rallye 2026 fort und holte den vierten Saisonsieg in der Steiermark!

ARC, Mühlstein Rallye: Startklar!

SG Toolbox Mühlstein Rallye startet durch!

Am 7. und 8. August steigt die SG Toolbox Mühlstein Rallye 2026 mit Zentrum in Schwertberg / Novum ist ein spektakulärer Shakedown am Freitagabend / Der neue Namens-Sponsor SG Toolbox ist ein oberösterreichisches Unternehmen mit hoher Motorsport-Affinität.

ARC, ET König Rallye: Bericht Zellhofer

Christoph Zellhofer bremste seine Gegner aus

Der Niederösterreicher hielt mit einem Triumph bei der ET KÖNIG Rallye im Murtal seine Titelchance in der ORM 2 am Leben / Auf dem Stadtkurs durch Judenburg stellte er im Suzuki Swift ZMX die Weiche auf Sieg

WRC, Rallye Akropolis: Nach Tag 3 (SP13)

Showdown am Sonntag: Ogier jagt Neuville!

Dramatische Rallye Akropolis mit vielen Reifenschäden: Nach zwei Etappen führt Neuville knapp vor Ogier. Keferböck schon früh technisch angeschlagen - doch die Zielankunft würde sich lohnen…

TEC7 ORM Rallye Backstage - Podcast #4

Gespräch mit Manfred Stohl: Von heiter bis düster

Eine Stunde mit Manfred Stohl - Österreichs WM-Vierter 2006 und nunmehrige Betreiber der Stohl Group ist eines ganz sicher: Geradlinig - und oft auch recht heiter. Seine Prognosen für die Zukunft der Rallye-Weltmeisterschaft sind hingegen düster, seine Aussagen zu Österreichs aktuellen Rallye-Hoffnungen markig.