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VRTT mal Zwei

Der Volvo Original Cup in Österreich ist weiterhin in Bewegung, die zweite Veranstaltung dieses Jahres steht unmittelbar bevor.

Leider ist er auch ein wenig gespalten, der Cup, aber das Volvo Rallye Team Triestingtal hält zusammen, wie Pech und Schwefel. Nun verläßt es das Triestingtal und zieht nach Ungarn, aber in der gleichen Besetzung und mit der gleichen Wagenausstattung wie beim Saisonbeginn.

Die neu formierte Arbeitsgemeinschaft zwischen dem Volvo Rallye Team Triestingtal/VRTT und dem Team von Andreas Bayer konnte ja bereits einen fulminanten Erfolg feiern, und zwar, wie könnte es anders sein, bei der Triestingtal-Rallye, einer Leistungsprüfung reinsten Wassers. Dass Georg Gschwandner – erstmals mit Simone Jesacher als Beifahrerin – den hoch anspruchsvollen Bewerb als zweitbester österreichischer Volvo-Teilnehmer beenden konnte, ist vor allen Dingen Teamwork zu verdanken, in jeder Hinsicht.

Andreas Bayer, der mit einem optisch wie technisch identen Volvo 740 mit am Start war, erwies sich nicht nur bei der technischen Vorarbeit als wichtige Stütze des Teams, er half Georg Gschwandner auch mit einigen fahrerisch bedeutsamen Ratschlägen. In der Folge war dieser so schnell wie nie.

Bedauerlich lediglich, dass Andreas Bayer selbst keinen allzu großen Nutzen von den Früchten seiner Kompetenz ziehen konnte. Wie wohl schon nach kurzer Zeit an den richtigen Umgang mit dem Einskommadrei-Tonner gewöhnt, wurde er durch technische Unregelmäßigkeiten am richtigen Schnellsein gehindert – die Triestingtal-Rallye fordert oftmals vor allem bei Debütanten einen hohen Tribut. Georg Gschwandner hingegen, der schon im Jahr davor dabei war, hatte zwar auch gewisse Momente, wo er sich nicht sicher war, ob es noch gehen würde oder ob bald schon nichts mehr gehen würde, aber bei ihm war erst nach der Zielrampe Schluß.

Genaugenommen, erst bei der Einfahrt in den Parc Fermé. Das sicherte ihm und Beifahrerin Simone Jesacher den zweiten Platz unter den österreichischen Volvo-Teilnehmern – allerdings nicht im österreichischen Volvo-Cup, eine leichte Uneinigkeit mit Cup-Manager Karl Rumpler hinsichtlich der Beklebungsvorgaben war schuld daran. Ein Konsens konnte bis dato nicht hergestellt werden.

Ob anerkannte Cup-Teilnehmer oder nicht – die Motivation, sich bei einer sportlich hochwertigen Veranstaltung mit anspruchsvollen Strecken mit anderen österreichischen Volvo-Original-Teilnehmern zu messen, ist beim Volvo Rallye Team Triestingtal supported by Andreas Bayer sehr stark ausgeprägt. Man will sich auch weiterentwickeln, fahrerisch wie technisch. Logistisch ist das Volvo Rallye Team Triestingtal jetzt schon top, für den schwedischen Gaststarter Niklas Lundberg, der den Nordic West Euro Cup als Gesamt-Elfter gewann, hatte man sogar ein ganzes Getriebe. Man würde auch den österreichischen VOC-Teilnehmern jederzeit helfen, wo es möglich ist, ungeachtet der persönlichen Spannungen mit dem Cup-Leiter.

Sportlich betrachtet, existiert bereits eine eindeutige Zielsetzung: Einer der beiden purpurroten 740er-Limousinen muss am Ende bei den Volvos vorne sein. Nur dann wurde das Plansoll bei der Szombathely-Rallye erreicht. Diesmal ist weder Thomas Steinmayer noch Michael Klotz am Start, das erhöht die Chancen beträchtlich. Die ansehnliche Beteiligung von immerhin acht österreichischen Volvo-Teilnehmern zeigt dennoch den steigenden Trend zum billigen Rallyefahren mit den alten Schwedenbombern, unter anderem dabei sind auch Markus Stachl und Andreas Schögler mit dem bislang einzigen 244er-Volvo. Die eher flache und zu hundert Prozent über Schotter führende Strecke sollte den Wagen entgegenkommen. Die idealen Bedingungen, um spektakulären Rallyesport zu bieten!

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