RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Schotter-Finale mit hohem Spaßfaktor

Für ihr Finale zieht es die DRM auch heuer in das anerkannte deutsche Offroad-Rallye-Paradies: den Braunkohle-Tagbau in der Lausitz.

Dabei setzen die meisten Teams vor allem auf eines: den puren Spaß am losen Untergrund. Diesmal allerdings mit gewissen Einschränkungen, denn bei der ADMV Lausitz-Rallye entscheidet sich, welcher der Favoriten sich schließlich die Meisterkrone aufsetzen darf.

Hermann Gaßner (Mitsubishi) und Sandro Wallenwein (Subaru Impreza STI) sind die letzten Piloten im Fight um die Meisterschaft, und beide wollen den Titel unbedingt haben. Der Urbayer Gaßner dürfte beste Erinnerungen an die Lausitz haben, schließlich hat er hier 2007 die Meisterschaft geholt.

Diesmal hat er die Chance, den Titel mit Co-Pilot Siggi Schrankl zu verteidigen. Beide führen im Mitsubishi Lancer die Tabelle deutlich an. Doch einen Ausfall können sie sich auch bei einem Vorsprung von 17 Punkten nicht leisten.

"Mir wäre es lieber, die Meisterschaft hätte sich schon im Saarland entschieden, und ich könnte in der Lausitz endlich einmal ohne taktische Zwänge fahren“, erklärt der dreifache deutsche Champion, "so braucht’s jetzt ein deutlich stärkeres Nervenkostüm als sonst. Denn schließlich geht es um die berühmte Wurst.“

Einzig Wallenwein und sein österreichischer Co-Pilot Pauli Zeitlhofer können den bayerischen Evo-Express noch abfangen. Die Bayern müssen mindestens 14 zusätzliche Punkte einfahren, damit sie selbst bei einem Sieg von Wallenwein nachher ganz oben auf dem Meisterschafts-Podest stehen.

"Ich will die Meisterschaft“, stellt Gaßner klar, "deshalb werde ich auch nicht auf Angriff fahren, sondern versuche einen Mittelweg zu finden. Damit müssten unser Auto und auch unsere Nerven zu schonen sein."

Einen anderen Ansatz hat Sandro Wallenwein. "Ich brauche mir keinen Kopf zu zerbrechen, ich kann einfach voll angasen und alles geben“

Selbst bei einem Ausfall ist dem Schwaben, der zum Finale wieder auf seinen Subaru Impreza zurückgreifen kann, der Vize-Titel nicht mehr zu nehmen.

"Ich kann also, egal was passiert, nur gewinnen. Der zweite Platz ist schon jetzt mein bestes DRM-Resultat, ein tolles Ergebnis für das gesamte Team und meine Familie.“

Im vergangenen Jahr strauchelte Wallenwein schon in der Lausitzer Auftaktprüfung, als der Subaru-Motor seine Mitarbeit verweigerte und den möglichen Vize-Titel kostete:

"Ich bin zwar hier schon zwei Mal ausgefallen und habe wesentlich weniger Erfahrung als Hermann, aber es ist noch alles drin. Im vergangenen Jahr veränderte sich alles zu unseren Ungunsten, vielleicht geht es ja diesmal umgekehrt."

News aus anderen Motorline-Channels:

Rallye-DM: Lausitz-Rallye

Weitere Artikel:

ARC & Motorline Kooperation 2026

ARC & Motorline-Kooperation auch 2026

Auch 2026 wird die Medienkooperation mit Motorline.cc fortgesetzt - wieder ein Plus für die Club & Teampräsenz der Austrian Rallye Challenge

Stohl/Müller bei Veszprem Rallye

Stohl/Müller haben Lust auf Schotter

Manfred Stohl und Peter Müller starten am Wochenende bei der legendären Veszprem Rallye - weiter südlich starten Lichtenegger/Ettel bei der Ciocco Rally.

Die WRC kehrt 2027 nach Großbritannien zurück - allerdings nicht nach Wales: Eine neue Rallye in Schottland soll nach sieben Jahren Pause das Comeback bringen

ARC, Lavanttal Rallye: Vorschau Nothdurfter

One more try – one more chance

Nach zwei Jahren steht für Alfons Nothdurfter wieder einmal ein Start in Wolfsberg und Umgebung auf dem Programm, es wird sein erstes Antreten im Lavanttal mit Christian Roschker und dem noch nicht lange im Besitz befindlichen Ford Fiesta Proto sein.

Alpenfahrt Revival 2026: 1. Vorschau

Starterfeld nimmt langsam Formen an

Bis jetzt haben bereits 24 Mannschaften ihre Nennung abgegeben - Super-Star wird Rallye Ex-Weltmeister Stig Blomqvist mit Arne Hertz sein