RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Bravo Franz Wittmann!

Franz Wittmann und sein Co-Pilot Bernhard Ettel haben auf den Azoren ein Traumresultat erzielt – mit Platz 6 gibt es gleich die ersten drei IRC-Punkte!

Fotos: Daniel Fessl

Bei der zur IRC zählenden „SATA Azoren Rallye“ erreichten die beiden Österreicher Franz Wittmann/Bernhard Ettel auf ihrem Mitsubishi Lancer Evo IX den ausgezeichneten sechsten Gesamtrang und konnten als zweitbestes Nicht-S2000-Auto ins Ziel nach Ponta Delgada zurückkommen. Erfreulich dabei: der Stohl Racing Pilot kam erstmals in der IRC – bei seinem zweiten Antreten im Lernjahr – in die Punkteränge und erzielte dabei die beste Platzierung eines Österreichers in der Geschichte der IRC.

Dabei hing dieser sechste Platz an einem seidenen Faden. Das Wetter am Samstag Vormittag schlug Kapriolen. Sturm, Regen und Nebel verlangten den Teams alles ab. Beim Ausritt auf SP 13 wurde der Wagen auf der linken Seite beschädigt. Doch die Mannschaft von Stohl-Racing konnte in der vorgegeben Zeit die Querlenker vorne und rückwärts, sowie die Radaufhängung links hinten austauschen.

Damit ging Wittmann in die Prüfungen 14 bis 16 und holte sich die Ränge 10, 8 und 11. Dies bedeutete vor der letzten Prüfung, der SP 17 – die SP 18 wurde wegen schlechter Streckenbedingungen abgesagt – den siebenten Gesamtrang. Der Vorsprung betrug nur 2,6 Sekunden auf Conrad Rautenbach (Peugeot S2000) und acht Sekunden auf den Portugiesen Ricardo Moura (Mitsubishi Evo IX). Damit kam es zu einem wahren Showdown.

Der wurde jedoch nicht gefahren. Nach einem Überschlag von Anton Alen (Fin/Fiat) stoppten die nachkommenden Teams und rollten in der Folge über die Strecke. Zu diesem Zeitpunkt stand Wittmann noch am Start. Als er losfahren sollte, marschierten die Zuschauer bereits im dichten Nebel gegen die Fahrtrichtung aus der Sonderprüfung. Ein Start wurde unmöglich. Die Rennleitung neutralisierte die Prüfung und für Wittmann wurde der sechste Platz traumhafte Wirklichkeit.

Wittmann: „Schade, dass es nicht zum sportlichen Herzschlagfinale gekommen ist. Ich war bis in die Haarspitzen motiviert. Aber es war einfach zu gefährlich. Meine Bilanz ist positiv. Es gab aber viele Hochs und Tiefs. Es war eine sehr schwierige Rallye und Bernhard hat einen wirklich tollen Job gemacht. Ich danke dem ganzen Team, das nach meinen Ausrutschern wirklich viel Arbeit hatte. Danke auch an meine Sponsoren, die mir die Chance für diesen Erfolg ermöglicht haben.“

Und Co-Pilot Bernhard Ettel fügt hinzu: „Es war eine wunderschöne Rallye. Ich freue mich sehr über diese schöne Platzierung, vor allem, weil diese Veranstaltung für uns komplettes Neuland war. Natürlich gilt mein Dank ebenfalls dem Team und unseren Sponsoren.“

News aus anderen Motorline-Channels:

IRC: Portugal

- special features -

Weitere Artikel:

Erstmals seit 2012 startet Manfred Stohl wieder bei einer heimischen Rallye - Noir Trawniczek blickt zurück auf seine erste Begegnung mit einem der großen Charakterköpfe dieses Sports.

Großartiges Comeback des Rallyesports im Triestingtal - zahlreiche Fans genossen bei Kaiserwetter die erste ARC Rallye Triestingtal. Manfred Stohl feiert sein Österreich-Comeback mit einem überlegenem Sieg vor Daniel Mayer und einem starken Max Zellhofer. Luca Pröglhöf gewinnt in der ART2 das Prestige-Duell gegen Marcel Neulinger.

In knapp einem Monat steigt in Leutschach an der Weinstraße die 13. Auflage der Rebenland Rallye / 16 fordernde Prüfungen durch die von Weingärten gesäumte und faszinierende Gegend warten wieder auf die besten Piloten des Landes

ARC Rallye Triestingtal: Vorschau Neulinger

Marcel Neulinger: Testrallye im Triestingtal

Doppelstaatsmeister Marcel Neulinger nutzt die brandneue ARC Rallye Triestingtal im BWT Lancia Ypsilon Rally4 HF mit Co-Pilot Jürgen Heigl als Testrallye für die bevorstehenden Asphalt-Events.

ARC Rallye Triestingtal: Vorschau ZM Racing

Starker Testeinsatz von ZM-Racing

Auf der Nennliste findet man insgesamt fünf Mannschaften die starten werden. Max und Christoph Zellhofer, Klemens Haingartner, Peter Hopf u. Markus Wurz