RALLYE

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Ein Sieg zum Abschluss

Das Team der Scuderia Abarth Austria mit Michael Böhm und Martin Tomasini hat die Dieselklasse der Waldviertel-Rallye dominiert.

Michael Böhm hat keinen Zweifel daran gelassen, dass er bei den Selbstzündern einer der schnellste Piloten ist. Von Beginn an dominierte Michi Böhm das Geschehen und konnte einen Start-Ziel Sieg verbuchen. Für den überlegenen Sieg reichten fünf von zwölf Sonderprüfungsbestzeiten. Leider verlor sein schärfster Konkurrent Michael Kogler bereits in der ersten Sonderprüfung durch einen Reifenschaden wertvolle Zeit, so dass Böhm ohne viel Risiko die Rallye „nachhause fahren „ konnte.

Michael Böhm: ”Wir waren nach dem Ausfall in Admont hoch motiviert und wollten im Waldviertel unbedingt ankommen um noch denn zweiten Platz in der Meisterschaft holen. Entsprechend vorsichtig gingen wir die erste Sonderprüfung an und lagen zu unserer Überraschung an der Spitze. Leider hatte Kogler bereits in SP eins Probleme und verlor viel Zeit, so dass wir Tempo rausnehmen konnten. Unser Punto war perfekt vorbereitet, wir hatten von BF Goodrich für den zweiten Tag neue Schotterreifen die für diese Verhältnisse perfekt waren, und dadurch besonders viel Traktion und es machte mir ungeheuren Spaß auf diesem schwierigen Terrain zu fahren. Alles passte perfekt und wir mussten kein allzu großes Risiko eingehen. Trotzdem kontrollierten wir unsere Mitbewerber und konnten den Vorsprung von SP zu SP ausbauen. Im Ziel waren es 2:38 Minuten auf den zweitplatzierten Deutschen Steinacker und 3:15 auf Vorjahressieger Andreas Patzl. Auf Fredi Leitner, der uns noch den zweiten Platz in der Meisterschaft streitig machen konnte, waren es 7:39 Minuten! Somit konnten wir diese Saison doch noch mit einem Sieg abschließen und Vizemeister werden.“

Auch Teamchef Christian Böhm war über den Ausgang der Waldviertel Rallye sehr glücklich: ” Bei der vielleicht schwierigsten Rallye des Jahren mit einem weiteren Sieg in der Dieselklasse die Saison abzuschließen ist perfekt. Bei vier Ankünften konnten wir vier Mal gewinnen. Leider hatten wir auch drei Ausfälle, bei denen wir aber immer in Führung lagen, und deshalb den Meistertitel verpasst. Ich bin aber trotzdem nicht unzufrieden denn Michael hat gezeigt, dass man mit einem Diesel und noch dazu bei diesen Bedingungen so weit nach vorne fahren kann. Der dreiundzwanzigste Gesamtrang und drittbestes zweiradgetriebenes Auto zeigen nicht nur sein Talent, sondern auch dass der Grande Punto Abarth ein tolles Rallyeauto ist. Unsere Techniker haben nach dem Ausrutscher in Admont tolle Arbeit geleistet und den Punto wieder perfekt vorbereitet. Der Grande Punto Abarth hatte in dieser Saison kein einziges technisches Problem, wir haben uns lediglich selbst besiegt. An dieser Stelle ein riesiges Danke an unser gesamtes Team.”

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