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BP Ultimate Lavanttal Rallye

Kogler: Scirocco-Vorstellung verschoben

Ein SMS um 2 Uhr früh auf Michael Koglers Handy in der Nacht vor dem Start der Lavanttal-Rallye verhieß nichts Gutes...

"Du musst mit Kundenauto Golf V starten, Scirocco nicht fertig"- das VW-Rallye-Mechanikerteam hatte die letzten Tage und Nächte durchgearbeitet, nur um die Weltpremiere des neuen Scirocco nicht zu gefährden.

Doch kurz vor 2.00 Uhr nachts war es gewiss: ein vermutlich defekter Ladedrucksensor ließ das Triebwerk nicht einwandfrei laufen.

So beschloss man kurzerhand ein Kundenauto von Walter Kunz aus der Garage zu holen, dieses brachte die übermüdete Mannschaft direkt zur Startrampe dieser Rallye – ohne Fahrzeugabstimmung.

Doch Michael Kogler machte das Beste aus dieser Situation und bewies mit viel Routine, dass er auch mit solchen Vorraussetzungen ganz gut umgehen kann. Lediglich der bärenstarke Fiat von Michael Böhm war nicht zu schlagen.

Ohne das ausgeborgte Auto zu überstrapazieren, konnte er seine Gesamtführung in der Staatsmeisterschaft der Dieselfahrzeuge weiter ausbauen. Und mit seinem 20. Gesamtrang (bei 99 Gestarteten) konnte man ebenfalls sehr zufrieden sein.

Zwar nicht glücklich über diese verschobene Fahrzeugvorstellung, meinte Kogler dennoch: "So kann ich wenigstens einige Testkilometer mit dem neuen Scirocco bis zur nächsten Rallye herunterspulen. Es wäre ohnehin sehr riskant gewesen, ohne einen einzigen Testkilometer das Fahrzeug im Wettbewerb zu bewegen.

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