RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
Rallye-ÖM: Bosch-Rallye

Pasteiner visiert zum dritten Mal Punkte an

Stamm-Co Freddy Fuchs muss aus privaten Gründen passen – Gerald Winter springt im Wechselland kurzfristig als Beifahrer ein.

Die Karten werden wieder neu gemischt. Reinhard Pasteiner hat den Ausfall bei der Triestingtal-Rallye ganz schnell weggesteckt. Noch dazu, wo der Lauf in Niederösterreich nicht zur Österreichischen Meisterschaft zählt.

Und die hat für den Unternehmer aus St. Pölten eindeutig Priorität. Derzeit hält Pasteiner mit elf Punkten den achten Zwischenrang. Auf die angestrebten Top-5 fehlen aber nur drei Zähler. Die will er am 1./2. Mai bei der Bosch Super plus Rallye in Pinggau aufholen.

Pasteiner: „Wir sind auf einem guten Weg. Auch wenn wir im Triestingtal nur wenige Kilometer fahren konnten, so hat sich doch herausgestellt, dass der neu aufgebaute Bioethanol-Mitsubishi Lancer Evo IX einwandfrei funktioniert. Die Voraussetzungen für eine erfolgreiche Bosch-Rallye sind gegeben. Jetzt liegt es an mir, dass ich die perfekten technischen Möglichkeiten auch umsetzen kann.“

Die Handverletzung vom Test im Waldviertel vor knapp vier Wochen ist fast vollständig ausgeheilt. Zwar ist das Handgelenk noch bandagiert, doch eine Beeinträchtigung ist praktisch nicht mehr vorhanden. Vielmehr konzentriert sich Reinhard Pasteiner auf seinen neuen Co-Piloten.

Denn Stamm-Beifahrer Freddy Fuchs muss aus familiären Gründen passen. Für ihn springt Gerald Winter ein. Der Kärntner war 2008 der erfolgreichste „Vorleser“ der heimischen Szene und konnte dabei drei Titel einfahren. Christoph Leitgeb navigierte er zum Junioren-Meister-Titel, zum Pokalsieger der Division II und zum Gesamtsieg in der Ford Fiesta Trophy.

Pasteiner: "Gerald ist ein wirklich sehr guter Mann und wir haben uns auf Anhieb ausgezeichnet verstanden. Ich bin überzeugt, dass wir keinerlei Abstimmungsprobleme haben werden.“

Die Bosch Super plus Rallye wird am 1. Mai um 16.00 am Hauptplatz in Friedberg gestartet. Am Freitag (1.5.) und Samstag (2.5.) stehen 13 Sonderprüfungen mit einer Länge von 168,70 Kilometer auf dem Programm. Die Gesamtlänge der Rallye beträgt 431,63 Kilometer. Der Zieleinlauf ist am Samstag um 18.10 Uhr ebenfalls am Hauptplatz in Friedberg.

News aus anderen Motorline-Channels:

Rallye-ÖM: Bosch-Rallye

- special features -

Weitere Artikel:

Zu wenig Grip, zu viel Ärger

Hankook plant neuen Winterreifen für die WRC

Sebastien Ogier fand deutliche Worte, Hankook zeigt Verständnis: Nach der Rallye Monte-Carlo arbeitet der Hersteller an einem neuen WRC-Winterreifen

Regel-Revolution wirkt

WRC meldet Ansturm neuer Tuner

Die WRC steht 2027 vor einer Revolution - Die FIA bestätigt massives Interesse von Tunern am neuen Reglement und nennt eine überraschende Zahl

Jonne Halttunen, als Beifahrer von Kalle Rovanperä zweimal Rallye-Weltmeister, arbeitet nach dessen Wechsel in den Formelsport nun in völlig anderer Funktion

Die FIA macht ernst: Mit einem Testlauf im Juni rückt die WRC-Rückkehr in die USA näher - Das Ziel für das erste offizielle Event ist nun das Jahr 2027

Die 94. Rallye Monte Carlo wird in die Geschichte der Rallye-Weltmeisterschaft eingehen - das K4-Duo Johannes Keferböck und Ilka Minor konnte das große Abenteuer nicht nur bestehen, sondern auch einen überlegenen Sieg im WRC Masters Cup einfahren.

Der "verrückte Traum"

Wie Solberg die WRC-Elite schockte

Oliver Solberg schreibt WRC-Geschichte: Als jüngster "Monte"-Sieger aller Zeiten triumphiert der Toyota-Pilot bei extremen Bedingungen gegen die Weltelite