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Rallye Club Perg: 4 Teams und 3 Co-Piloten

Der Saisonauftakt zur Rallye-ÖM findet heuer am 9. und 10. April bei der BP Ultimate Lavanttal-Rallye rund um Wolfsberg in Kärnten statt.

Die Nennliste weist mit 119 Startern aus den Gruppen A, N, D und H, und zusätzlich 28 Teams aus der Historischen Klasse, welche heuer erstmals vor den „modernen“ Rallye-Boliden losgelassen werden, einen neuen Nennungsrekord aus.

In der Saison 2010 sind auch 3 Co-Piloten des Perger Rallye-Vereins fix in der ÖM vertreten. Daniela Stummer, welche das Rallyegeschehen normalerweise durch die Seitenscheiben des Urquattro ihres „Lieblings-Drilling“ mit verfolgt, findet sich auch in dieser Saison wieder am Beifahrersitz von Patrik Winter ein. Frisch vermählt geht Ursula Mayrhofer (früher Ursula Baumschlager) mit Mario Saibel im MCC-Mitsubishi EVO X an den Start, wobei sein Team-Kollege Jörg Rigger auf die Ansage von Jürgen Heigl vertrauen wird.

Die Historische Klasse ist dieses Jahr nicht nur von der Anzahl, sondern auch von der Qualität der Teilnehmer sehr stark aufgestellt. Darunter befinden sich sogar ehemalige Rallye-Staatsmeister wie Kris Rosenberger und Kurt Göttlicher. Für Niki Glisic und Co-Pilot Wolfgang Wiesinger stellen solch starke Konkurrenten, welche sogar schon mit WRC, S2000 und anderen Top-Materialien über die Sonderprüfungen hetzten, eine ehrenwerte Herausforderung dar. „Kris ist in seinem Porsche RS eine Waffe und sollte realistisch gesehen eigentlich unbezwingbar sein, aber als Sportler müssen wir uns es einfach vornehmen schneller zu sein, egal wer’s ist. Einzig bei nassen Fahrbahnbedingungen haben wir auf Grund der auf unser Fahrzeug bezogenen eingeschränkten Reifenwahl einen Nachteil. Sollten wir im Lavanttal jedoch trockene Straßenverhältnisse vorfinden, dann haben wir mit unserem BMW M3 E30 gute Chancen und somit muss dann auch ein Kris Rosenberger ordentlich aufs Gas steigen, denn auch wir haben keine Angst vor Kurven und Kehren, berichten die beiden Perger lächelnd.

Die Sonderprüfungen der Lavanttal-Rallye werden auch als „Fahrer-Strecken“ bezeichnet. Dieser Umstand sollte auch Christoph Klausner positiv entgegen kommen, der bei dieser Veranstaltung mit seinem Audi Urquattro zum zweiten Mal vertreten sein wird. Auch hier gibt es eine kleine Änderung am Beifahrersitz. Durch das Engagement seiner Stamm-Copilotin Daniela Stummer am Sitz von Patrick Winter, verlässt sich der Audi-Quertreiber in der Saison 2010 auf die Ansage von Harald Söllner. „Wir kamen auf Anhieb gut miteinander zurecht und somit bin ich zuversichtlich in Kärnten gute Zeiten einfahren zu können“, so Klausner, welcher mit seinem bärenstarken Urquattro auch liebevoll „Der Herr der Ringe“ genannt wird.

Für Christian Mitterlehner und Beifahrer Christopher Kastner bedeutet die Lavanttal-Rallye absolutes Neuland. „Wir fahren diese Rallye hauptsächlich wegen den schönen und anspruchsvollen Strecken, denn gegen die in der Gruppe H neu zugelassenen Mitsubishi Evo VI ist mit unserem AUDI S2 kein Kraut gewachsen“, so das Nachwuchstalent aus Pierbach.

Sein „Erstes Mal“ hat Thomas Werner bei der Benefiz Rallye 100 in Arbing erfolgreich hinter sich gebracht und ist seitdem von der modernen Technik eines N4-Autos restlos begeistert. Auch zur Lavanttal-Rallye lässt der Perger seinen BMW 325ix nochmals in der Garage ruhen und mietet sich stattdessen wieder einen Mitsubishi Evo VI aus dem Hause Grabner-Racing an. „Die Gewöhnung an die Bremsen und an die Renn-Kupplung war schwerer als ich dachte, jetzt hab ich aber den Dreh halbwegs raus“, so ein mit Vorfreude geprägter Thomas Werner, welchem vorher aber schon ganz klar ist, dass er bei diesem Einsatz erst höchstens ein gewisses Grundvertrauen zum Auto finden kann.

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