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"So am Limit bin ich selten gewesen..."

Raimund Baumschlager gibt zu, am Limit gefahren zu sein, ohne den Fehler von Andi Aigner hätte es für ihn nicht zum Sieg gereicht.

Raimund Baumschlager bestätigte bei der BP Ultimate Rallye im Lavanttal seine Vormachtstellung im österreichischen Rallyesport. Der Remus-Pilot rang mit seinem Skoda Fabia S 2000 zum Auftakt der Saison 2010 in einem sehenswerten Duell Andreas Aigner im Mitsubishi Evo X nieder und siegte mit 6,6 Sekunden Vorsprung. Auf Platz 3 landete Patrick Winter (Mitsubishi Evo IX).

Baumschlager musste bei seinem 6. Erfolg im Lavanttal an seine Grenzen gehen, um den Ansturm der „jungen Wilden“ abwehren zu können. „So am Limit bin ich selten gewesen und nur dank eines Fehlers von Andi konnte ich dann doch noch gewinnen.“

Aigner hatte nach einer Bestzeit von Baumschlager auf der ersten Sonderprüfung das Tempo bestimmt und lag nach dem ersten Tag 17,1 Sekunden vor dem Titelverteidiger. Nach einem Ausritt gleich auf der ersten Prüfung des zweiten Tages büßte Aigner viel Zeit ein. Aus dem sicheren Vorsprung war ein Rückstand von 18,8 Sekunden geworden.

Mit einer fehlerlosen Fahrt und vier weiteren Bestzeiten hielt Baumschlager den wild attackierenden P-WRC Weltmeister von 2008 in Schach und rettete 6,6 Sekunden ins Ziel. „Am Sieg haben meine BRR-Mechaniker einen großen Anteil. Sie haben mir nach dem WM-Einsatz in Jordanien ein perfektes Auto hingestellt. Das war auch notwendig."

"Denn mit dem neuen Reglement ist der Vorteil meines Fabia S2000 gegenüber den Mitsubishis geschwunden. Es war für mich keine Überraschung, dass Andi so schnell war. Die Strecken in Österreich kommen ihm auch entgegen, wir haben keine Prüfungen wie bei der San Remo Rallye oder in Korsika, die die S 2000-Autos bevorzugen.“

Mit Ausblick auf die kommenden Meisterschaftsläufe meinte Baumschlager: „Wir müssen jetzt mehr als nur die Hausaufgaben machen. Wir dürfen nichts dem Zufall überlassen. Nur so können wir das gesetzte Ziel, den Meistertitel 2010, erreichen.“

Mit Baumschlager freute sich auch sein Copilot Thomas Zeltner über den Auftaktsieg: „Es war eine wilde Hatz vom ersten Kilometer an. Raimund hat das Auto ausgequetscht wie eine Zitrone. Wir waren immer am Limit, manchmal sogar darüber.“

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