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Tazreiter: 9. Platz im starken Starterfeld

Highspeed war angesagt auf den kurzen Sonderprüfungen der Bosch-Rallye, wenn man vorne mit von der Partie sein wollte...

Bereits vor dem Start war klar, dass man auf den kurzen SP von Beginn weg attackieren musste, um mit von der Partie zu sein. So ganz waren Alex Tazreiter und Co-Pilotin Elke Aigner auf den ersten Prüfungen dann aber noch nicht zufrieden.

Auch wenn die Zeiten halbwegs passten, Alex hatte sich mehr vorgenommen: „Ich war etwas unrund, meiner Meinung nach wäre mehr möglich gewesen…“

Dann fand man aber doch den richtigen Rhythmus und reihte sich nach der ersten Etappe auf Gesamtrang elf ein, nur 13,6 Sekunden hinter dem starken Peugeot 207 S2000 von Waldemar Benedict.

Auch am zweiten Tag war das niederösterreichische Duo zu Beginn nicht ganz happy, gegen Mittag konnte man sich aber dann steigern und den elften Platz vorerst festigen. Die zweistündige Mittags-Zwangsrast kam dann aber nicht gelegen, wie Co-Pilotin Elke Aigner erzählt: „Zwei Stunden Pause sind einfach zu lange. Wir waren mit den Zeiten vor der Pause sehr zufrieden und alles hat gut geklappt, die Konzentration war für die Nachmittags-Prüfungen aber wieder weg.“

Durch den Abflug von Andreas Aigner rückte Alexander Tazreiter am Nachmittag eine Position vor auf Rang zehn. Dass es am Ende sogar Platz neun werden sollte, hat man auch dem Wettergott zu verdanken. Waldemar Benedict verlor mit durch den Regen angelaufener Windschutzscheibe auf der letzten SP einige Zeit.

„Auch wenn nicht alles hundertprozentig nach Plan gelaufen ist, mit dem Ergebnis muss man natürlich zufrieden sein, die Top-Ten waren ja unser erklärtes Ziel. Der von Eddy Schlager vorbereitete Mitsubishi EVO IX lief jedenfalls wie ein Uhrwerk, einfach perfekt“, so das Duo unisono. Als nächstes steht die Castrol-Rallye (04./05. Juni) in Judenburg auf dem Programm.

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