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Rallye-ÖM: Waldviertel

Die Stimmen vom ersten Regrouping

Was die Lenkradartisten beim Regrouping nach dem ersten Durchlauf der drei Schotterprüfungen der Waldviertel-Rallye zu sagen hatten.

Foto: Daniel Fessl

Raimund Baumschlager: „Heute lief es besser für mich, gestern bin ich einfach nicht gut gefahren - es ist nicht so einfach, denn ich muss mich motivieren und frage mich, wofür ich alles riskieren soll. Aber heute läuft es wieder besser.“

Beppo Harrach: „Die Prüfungen waren sehr rutschig und auch eisig – auf der ersten SP hatte ich ein paar heikle Momente, doch sonst bin ich sehr zuversichtlich.“

Andi Aigner: „Auf der ersten Prüfung war es ziemlich zahnig, weil die Eisstellen überraschend kamen beziehungsweise der Boden noch ziemlich gefroren war. Wir haben trotzdem geschaut, dass wir zügig drüber kommen. Wir haben dann jedoch nur zwei Zehntel auf den Raimund gewonnen und nur vier Sekunden auf den Beppo – da habe ich gesehen: Das wird nichts! Wir können den Rückstand nicht aus eigener Kraft reduzieren. Wir schauen schon noch, was möglich ist, haben auch das Fahrwerk noch einmal umgestellt, weil es auf der schnellen zweiten SP noch nicht optimal war.“

Manfred Stohl: „Die Prüfungen waren sehr rutschig – und sie werden aber für die nachkommenden Fahrer immer schwieriger – weil der lose Schotter aus der Spur geschaufelt wird und man direkt auf der glatten und gefrorenen Spur fährt.“

Daniela Stummer: „Der zweite Tag heute auf dem Schotter ist natürlich ein Wahnsinn – so gut habe ich es gar nicht erwartet, ein Wahnsinn! Es taugt mir voll auf Schotter. Die gesamte Rallye ist für mich ein einziges Dazulernen, ich bin ständig am Erfahrungen sammeln.“

Hannes Danzinger: „Es war okay – ein bisschen rutschiger als gedacht. Zwei kleine Verbremser hatte ich, die haben in Summe sicher zehn Sekunden gekostet, aber sonst lief es okay.“

Kris Rosenberger: „Wir haben uns gestern den ganzen Tag schon auf die Schotterprüfungen gefreut. Das Wetter spielt einigermaßen mit. Teilweise ist es schon extrem glatt. Weil ein paar Stellen sind, wo der Schotter bis auf den Asphalt herausgeschaufelt wird. Eine große Herausforderung, macht aber viel Spaß.

Raphael Sulzinger: „Es lief ganz gut – wir hatten auf der ersten Prüfung ein kleines Problem, ein Flattern am Lenkrad. In einer Linkskurve habe ich auch bemerkt, dass rechts vorne etwas nicht stimmt. Ein anderer Teilnehmer informierte uns, dass das Rad wackelt. Da hat die Felge anscheinend so einen Schlag bekommen, dass sie einen Achter hatte – da haben wir das Rad gewechselt und gerade noch die ZK erreicht. Danach haben wir wieder Gas gegeben und es lauft gut…“

Sepp Pointinger: „Gestern waren es ja eher Porsche-Strecken. Dafür ist es heute gut gelaufen. Wir haben im ersten Durchlauf zwei Bestzeiten geholt. Aber auf SP 8 spürst du: Sobald ein bisschen Asphalt dabei ist, wo es um Kraft geht, sind wir schon wieder weg. Die Verhältnisse erachte ich als ganz normal – dass sich die Führenden über die rutschigen Verhältnisse beklagen, ist ganz normal. Doch die Verhältnisse passen – wir haben Anfang November und wir sind im Waldviertel….“

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