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Rallye-ÖM: ARBÖ-Rallye

Noch ist nicht alles entschieden

In der Division III kämpft das Trio Infernal um den Titel, dafür herrscht in Div. IV Minimalismus pur. In Div. V kam plötzlich Spannung auf…

Foto: Daniel Fessl/www.motorline.cc

Division III - Trio Infernal im Titelkampf

Sie bleibt naturgemäß im Schatten – aber die Gruppe N-Autos bis 2000 ccm fechten in dieser Saison den abwechslungsreichsten Titelkampf aus.

Bislang hat noch bei jedem Meisterschaftslauf die Führung gewechselt und nach der Schneebergland-Rallye hat sich Damian Izdebski im Suzuki Swift die bei der Castrol-Rallye verlorene Führung wieder zurück geholt.

Dort allerdings ohne jegliche Konkurrenz, bei der ARBÖ-Rallye schaut’s wieder ganz anders aus. Suzuki-Kollege Klemens Haingartner und vor allem der Obersteirer Alfred Leitner (Peugeot 206) sind noch voll auf Titelkurs.

Als routiniertester dieses Trios und mit dem stärkeren Auto ist Leitner sicher leichter Favorit, aber die Entscheidung wird sicher erst am späten Samstag Nachmittag fallen. Dazu kommen einige andere Teams, vor allem weitere Vertreter aus dem Suzuki Motorsport-Cup, die sich hier durchaus aktiv in den Titelkampf einmischen werden.

Sollten alle drei genannten Piloten größeres Pech haben, könnte die ARBÖ-Rallye sogar dazu führen, dass aus dem Titelanwärter-Trio noch ein Quartett wird. Dann nämlich, wenn der Salzburger René Rieder sehr viele, die drei anderen andererseits wenige bis gar keine Punkte mit nach Hause nehmen.

Division IV - Minimalismus pur

Das Diesel-Championat ist seit der Schneebergland-Rallye zugunsten des VW-Piloten Michael Kogler entschieden. Was sich leider massiv auf das ohnehin zuletzt sehr schwächelnde Starterfeld auswirkt. Mit dem niederösterreichischen VW Golf-Piloten Otto Stadler hat sich lediglich ein Pilot für Admont eingeschrieben. Sollte er das Ziel erreichen, würde er sich damit in der Meisterschaft automatisch auf Platz 2 schieben.

Division V - Plötzlich Spannung

Durch seinen ziemlich unglücklichen Ausfall im Schneebergland hat Titelverteidiger Philipp Lietz den Titelkampf wieder unfreiwillig spannend gemacht und darf sich jedenfalls weder rund um Spital am Pyhrn noch tags darauf rund um Admont ein Hoppala oder ein technisches Mißgeschick leisten. Sein einziger Konkurrent Eugen Friedl könnte sonst tatsächlich die Führung übernehmen, gibt jedoch zu, im Normalfall gegen Lietz nicht den Hauch einer Chance zu haben.

Die Spannung liegt also vor allem darin, ob Lietz seine Herbst-Pechsträhne aus dem Vorjahr vergessen machen kann.

Aber auch in den zahlreichen „Gaststartern“, die stark genug sind, sich in den Titelkampf aktiv zu seinen Gunsten einzuschalten. Vor allem der Oberösterreicher Mario Klepatsch, zu Beginn der Saison sogar Tabellenführer, ist hier zu nennen, ebenso Neo-Gruppe H-Pilot Gerwald Grössing – zuletzt Gesamt-Zweiter bei seiner Heimrallye im Schneebergland - und der ewige Technik-Pechvogel Walter Kovar.

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