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Rallye-ÖM: ARBÖ-Rallye

Top Leistung leider nicht belohnt

Michael Böhm kollidierte mit einem Brückengeländer im Shakedown. Der Abarth 500 wurde wieder flott gemacht. Dann Reifenschaden auf SP1

Foto: Illmer

Nachdem Michael Böhm seinen Abarth 500 beim Shakedown zur ARBÖ Rallye am Donnerstag Nachmittag an einem absolut nicht nachgiebigen Brückengeländer massiv verformt hat konnten die Mechaniker-Crew der Scuderia Abarth Austria das Unmögliche möglich machen. In einer Teamaktion par excellence reparierten sie den Abarth die ganze Nacht durch und konnten am Freitag Morgen mit dem rennfertigen Abarth 500 zur technischen Abnahme in Admont bringen

Teamchef Christian Böhm: “Als ich das Autos nach dem Shakedown sah dachte ich nicht , dass wir mit dem Abarth starten können Die Verformungen waren massiv und die Technik im Vorderbau des Wagens stark in Mitleidenschaft gezogen. Die Leistung unseres Teams ist einmalig. Sie haben das Unmögliche geschafft und den Abarth wieder hinbekommen.”

Leider währte die Freude nicht lange. Bereits in SP eins verloren Böhm /Schmirl drei Minuten durch einen Reifenschaden. Michael Böhm machte am Rundkurs einem nachfolgendem Auto Platz und traf mit dem rechten Vorderreifen dabei einen im Gras versteckten Kanaldeckel der den Reifenschaden verursachte. Dabei wurde auch der rechte Querlenker verbogen, was aber die Absolvierung der zweiten Sonderprüfung erlaubte, und auch der Zeitrückstand hielt sich in Grenzen. In SP drei, stand wieder der Rundkurs Oberweng am Programm. Der Abarth lief wieder und Michi Böhm war zuversichtlich. Leider überhitzte nach zwei Drittel der Distanz der Motor und Böhm musste den Abarth schweren Herzens abstellen. Diesmal gab es für die Scuderia Abarth leider keine Punkte, und auch wenn Neubauer mit Platz zwei wertvolle Punkte eingefahren hat, wird wohl die Entscheidung erst im Waldviertel fallen, wo die Scuderia Abarth rein rechnerisch noch Chancen auf den Sieg oder den Vizemeistertitel hat.

Michael Böhm: ”Der Ausrutscher beim Shakedown geht auf mein Konto. Ich wollte von Beginn an pushen, um das Fahrwerk zu testen und hab ganz übersehen dass die Reifen noch kalt waren. Im Moment des Aufpralls dachte ich- jetzt ist der Start zur Rallye mehr als fraglich. Wir haben die ganze Nacht durchgearbeitet und unsere Mechaniker haben einen tollen Job geleistet, Hut ab und ein großes DANKE. Es ist schön in so einem Team zu fahren. Wer so ein Team hat, der ist ein Gewinner, auch wenn wir in Admont leider nicht ins Ziel gekommen sind. Jetzt werden wir versuchen den Abarth bis zum Wochenende wieder fit zu bekommen, um bei der Leiben Rallye einen Funktionstest zu fahren.”

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