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Rallye-ÖM: BP Ultimate Rallye

Testfahrten liefen zufriedenstellend

Mario Saibel will von Beginn an attackieren – Jörg Rigger hingegen pilotiert zum ersten Mal den Evo X, hat zudem eine neue Co-Pilotin an seiner Seite.

Fotos: Daniel Fessl

Nach einer exakt dreimonatigen Pause geht’s endlich weiter: Die österreichische Rallye-Staatsmeisterschaft des Jahres 2011 geht in ihre zweite Runde, der Klassiker im Kärntner Lavanttal steht auf dem Programm.

Die BP Ultimate Rallye wartet mit bekannt schwierigen Sonderprüfungen auf die heimische Elite, aber auch auf starke Piloten aus dem nahen Ausland. So zählt die Rallye unter anderem als Auftakt zum Mitropa-Cup und als erster Lauf der slowenischen Rallyemeisterschaft.

Für das Team MCC gibt’s also viel Konkurrenz – doch davon lassen sich weder Mario Saibel/Ursula Mayrhofer noch Jörg Rigger/Gabi Ölsinger nachhaltig beeindrucken.

Für das erstgenannte Duo gibt’s in Kärnten vom ersten Meter an nur „volle Attacke“, wie MCC-Teamchef Mario Saibel betont: „Ich freue mich schon wahnsinnig auf die Rallye, endlich geht’s wieder los, die Pause zwischen der Jänner und der Lavanttal war viel zu lange. Wir waren letzte Woche in der Steiermark testen und da ist es absolut super gelaufen. Vor allem war im letzten Jahr in Kärnten alles neu für mich: Das Auto, die Co-Pilotin, das Fahrwerk. Dazu kamen noch Probleme mit dem Set-Up und den Bremsen, die wir den ganzen ersten Tag über nicht in den Griff bekommen haben."

"Dieses Jahr passt vom Start weg alles, da bin ich mir ganz sicher. Das Zusammenspiel mit der Ursula ist perfekt, das hat der Test wieder mal gezeigt. Hinzu kommt, dass dieses Jahr sogar die Wettervorhersage optimal ist. Ich hoffe, dass sich die Fans dieses Spektakel in Kärnten nicht entgehen lassen, einfach toll, wie viele starke Teams und wie viele S2000 dabei sind. Umso mehr sind wir motiviert, mit dem Mitsubishi Lancer Evo X so weit wie möglich nach vorne zu fahren. Die Rallye gefällt mir ausgesprochen gut, also werden wir von Beginn an attackieren!“

Für seinen Teamkollegen Jörg Rigger ist die Situation hingegen ein wenig so, wie für Mario Saibel im vorigen Jahr: Neues Auto, neues Getriebe, neue Co-Pilotin! Zum ersten Mal wird Rigger nämlich den zweiten Mitsubishi Lancer Evo X des Teams pilotieren, zum ersten Mal fährt er mit Dog Box und zum ersten Mal liest Gabi Ölsinger den Schrieb vor.

Den 176 Sonderprüfungskilometern im Süden Österreichs blickt der Wohnbau 2000-Boss dennoch optimistisch entgegen, nicht zuletzt aufgrund der gut verlaufenen Testfahrten der Vorwoche: „Na erstens einmal fahr’ ich einfach gerne im Lavanttal, das ist eine tolle Rallye. Zweitens ist der Evo X irrsinnig super zu fahren. Er vermittelt mehr Sicherheit, ist im Grenzbereich leichter zu kontrollieren, gleichzeitig aber noch direkter als der Evo IX. Und drittens hat die Zusammenarbeit mit der Gabi schon beim Test hervorragend funktioniert.“

Auf seine Ziele angesprochen, gibt sich Jörg Rigger optimistisch und angriffslustig: „Man muss sich hohe Ziele setzen, sonst gibt’s keine Steigerung. Ich will dieses Jahr zum ersten Mal in Kärnten in die Punkte fahren, das wäre ein schöner Erfolg!“

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