RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
ERC: Kanaren-Rallye

Ordentlicher Speed - kein Risiko

Neben Andi Aigner gehen auch Hermann Neubauer und Bernhard Ettel beim dritten ERC-Lauf kommendes Wochenende auf den kanarischen Inseln an den Start.

Auf den kanarischen Inseln, genauer gesagt auf Las Palmas de Gran Canaria, geht am kommenden Wochenende der dritte Lauf zum FIA European Rally Championship über die Bühne – mit starker österreichischer Beteiligung.

Zum einen startet Ex-PWRC-Weltmeister Andreas Aigner, zum anderen auch der Salzburger Youngster Hermann Neubauer und sein Co Bernhard Ettel auf ihrem Suzuki Swift S1600.

Ihr Antreten auf den Kanaren bildet den Auftakt zu einem „Doppelschlag“ in der Europameisterschaft, denn nach dem Lauf auf Gran Canaria ist Neubauer auch auf den Azoren mit von der Partie. „Nachdem wir das Auto unten lassen bzw. auf die Azoren weitertransportieren und nachdem wir auch mit einem eher kleinen Team anreisen, wurde das kostenseitig möglich“, freut sich der Lungauer Hermann Neubauer über seine beiden spektakulären Einsätze in Folge. „An dieser Stelle möchte ich mich noch einmal bei Suzuki Österreich und all meinen Partnern bedanken, die mir diese internationale Saison ermöglichen!“

Die hatte ja mit einer vielversprechenden Premiere auf der „EM-Bühne“ im Rahmen der ebenfalls zur ERC zählenden Jännerrallye begonnen, an deren Ende aber leider ein unglücklicher Ausfall stand – das Antreten auf Gran Canaria ist also quasi ein „Neustart“. Dementsprechend wichtig ist für Hermann Neubauer die Zielankunft: „Wir wollen natürlich vor allem durchfahren. Die Rallye ist komplettes Neuland für mich, auf solchen Sonderprüfungen war ich noch nie unterwegs: Sehr saubere und breite Straßen, extrem griffiger Asphalt."

"Und dazu bekommen wir in der 2WD-Wertung starke Konkurrenz: Die Fahrer aus der spanischen Asphalt-Meisterschaft waren im Vorjahr auf den Gesamträngen sechs und acht, soweit ich weiß. Dann ist ein Werksteam mit R4-Fahrzeugen vor Ort, und so weiter. Ganz vorne mitfahren zu wollen wäre also etwas vermessen. Was nicht heißt, dass ich mich unter Wert verkaufe – wir werden schon Gas geben! Ich werde normal anfangen und mich von SP zu SP steigern, dann sehen wir, wo wir stehen. Das Motto lautet: Ordentlicher Speed, aber sicher nicht hundertprozentiges Risiko, um so viel Erfahrung wie möglich zu sammeln.“

News aus anderen Motorline-Channels:

ERC: Kanaren-Rallye

- special features -

Weitere Artikel:

WRC Kroatien: Bericht K4 Rally Team

Tabellenführung im WRC Masters Cup zurückerobert!

Mit einem klaren Sieg im WRC Masters Cup konnten Johannes Keferböck und Ilka Minor bei der WM-Rallye in Kroatien die Tabellenführung zurückerobern. Schon in zwei Wochen soll ein weiterer Masters-Sieg eingefahren werden. Johannes ist top motiviert: „Auf Gran Canaria volle Attacke!“

Lavanttal Rallye: Vor dem Start

Wolfsberg wartet auf das Startsignal

Die 48. LASERHERO Lavanttal-Rallye 2026 powered by Dohr Wolfsberg / SG TOOLBOX beginnt heute Nachmittag und endet morgen Abend

ARC, Lavanttal Rallye: Bericht

Gerolf Schuller ist der neue ARC-Leader!

Bei der selektiven, turbulenten Lavanttal Rallye konnte der 53-jährige Quereinsteiger Gerolf Schuller die ARC-Führung übernehmen. Dahinter lauern Jungpilot Jan Dolzer und Christian Rosner im historischen Porsche.

WRC Kroatien: Nach Tag 2 (SP8)

Pajari führt - Keferböck im Masters Cup vorne

Nachdem Oliver Solberg und auch Elfyn Evans früh im Wald landeten hat sich Toyota-Youngster Sami Pajari in Kroatien an die Spitze gesetzt, aber Hyundai hält mit. Im WRC Masters Cup führen Keferböck/Minor mit rund vier Minuten Vorsprung.

WRC Kroatien: Spätes Drama um Neuville

Neuville nach spätem Drama "am Boden zerstört"

Trotz klarer Führung endet Thierry Neuvilles Rallye in Kroatien im Desaster: Nach dem folgenschweren Patzer erhält der Belgier Rückendeckung von Hyundai