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ERC: Lettland-Rallye

„I'm surprised about myself“

Vasily Gryazin verteidigt seine Führung vor Esapekka Lappi, Kajetanowicz neuer Dritter. Neubauer leidet unter seinem frühen Startplatzierung.

Michael Hintermayer

Die dritte und vierte Sonderprüfung der Lettland-Rallye brachten keine großen Veränderungen im Klassement. Eher änderten sich die Bedingungen für das ERC-Feld. Bis zur dritten SP prägten Eis und Schnee das Bild, die vierte Prüfung präsentierte sich jedoch trocken und ließ damit enorme Geschwindigkeiten zu.

Vasily Gryazin (Ford Fiesta S2000) konnte mit einer erneuten Bestzeit in SP 4 seine Gesamtführung verteidigen. Dieser zeigt sich von sich selbst überrascht „I'm surprised about myself“. Den Russen, der mit lettischer Lizenz am Start ist trennen im Moment 18,4 Sekunden von Esapekka Lappi auf dem Werks-Skoda.

Kajetan Kajetanowicz (Ford Fiesta R5) konnte Craig Breen hinter sich lassen und ist somit neuer Dritter. Breen zeigte sich hingegen ratlos: „Ich weiß nicht, was ich machen soll, ich bin voll am Limit“. Die beiden trennen allerdings nur 1,1 Sekunden. Gesamt-Fünfter und somit auch Führender im Production-Cup ist derzeit Märtins Svilis auf einem Mitsubishi Lancer Evo IX.

Sepp Wiegand, der im Qualifying noch die schnellste Zeit markieren konnte, fällt immer weiter zurück. Der Skoda-Werkspilot belegt lediglich den 18. Platz im Klassement.

Hermann Neubauer versucht, das Maximum aus seinem Stohl-Subaru zu holen, doch durch seine ungünstig frühe Startplatzierung kann er das Tempo an der Spitze des Feldes nicht mitgehen. Auf SP 4 machte er einige Plätze wieder gut, er und sein Copilot Bernhard Ettel belegen derzeit den 33. Gesamtrang, beziehungsweise den zwölften Rang im Production Cup.

Inessa Tushkanova zeigt, dass sie nicht nur schön, sondern auch schnell sein kann. Sie liegt im Moment auf dem 34. Gesamtrang hinter Hermann Neubauer. Im Ladies Cup führt sie mit mittlerweile mehr als sechs Minuten Vorsprung auf Ekaterina Stratieva.

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