RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
ERC: Lettland-Rallye

Wiegand mit der Bestzeit im Qualifying

Skoda-Pilot Sepp Wiegand durfte als Qualifying-Schnellster als erster Pilot seine Startposition (7) wählen. Hermann Neubauer startet als Vierter.

Michael Noir Trawniczek
Fotos: ERC

Auf einer 3,58 Kilometer langen Strecke wurden in Lettland der Shakedown und das Qualifying für die bevorstehende zweite Runde zur ERC 2014 abgehalten. 17 Prioritätsfahrer wurden für das Qualifying ausgewählt – sie dürfen am Abend ihre Startpositionen wählen.

Die schnellste Zeit markierte Skoda-Pilot Sepp Wiegand mit 1:41,490 Minuten. Rund eine Sekunde langsamer war Craig Breen, der Peugeot Rally Academy-Pilot setzt in Lettland zum letzten Mal einen Peugeot 207 S2000 ein. Auf Platz drei landete Esapekka Lappi im zweiten Skoda Fabia S2000. Ford Fiesta S2000-Pilot Vasily Gryazin belegte Rang vier – er ist zwar Russe, fährt in Lettland jedoch mit einer lettischen Lizenz. Der Pole Kajetan Kajetanowicz belegte im Lotos-Fiesta R5 mit 2,9 Sekunden Rückstand Platz fünf. Robert Consani (im Bild neben Breen) belegte im Peugeot 207 S2000 Platz 13.

Hermann Neubauer und Bernhard Ettel, die einzigen Österreicher, die in Lettland starten, beendeten in ihrem von Stohl Racing eingesetzten Subaru Impreza R4 das Qualifying mit 8,7 Sekunden Rückstand auf Platz 15 – auf den schnellsten der drei Gruppe N-Piloten im Feld der Prioritätsfahrer fehlten Neubauer 5,7 Sekunden. Dieser war, wie vorherzusehen war, ein Pilot aus Lettland: Janis Vorobjovs belegte im Mitsubishi Lancer Evo X mit drei Sekunden Rang sieben. Vytautas Svedas (Evo X R4) stammt aus Litauen und belegte mit 5,3 Sekunden Rückstand Platz zehn.

Wiegand wählte Startplatz 7

Um 17 Uhr Ortszeit (16 Uhr MEZ) durften die 17 Prioritätsfahrer im Olympia-Zentrum ihre Startposition wählen.

Sepp Wiegand wählte wohl den „goldenen Mittelweg“ und entschied sich für Startposition sieben. Craig Breen scheint eher davon überzeugt zu sein, dass die Strecke im Verlauf besser wird und wählte Position 14, während der drittplatzierte Esapekka Lappi sich für den zehnten Startplatz entschied.

Hermann Neubauer durfte als 15. seine Wahl äußern, er wird die erste Etappe der Lettland-Rallye von Startposition vier aus in Angriff nehmen.

Startpositionen für die erste Etappe

1. Consani
2. Tlustak
3. Tamrazov
4. Neubauer

5. Tarabus
6. S.Tempestini
7. Wiegand
8. M.Tempestini
9. Orsak
10. Lappi
11. Korge
12. Vorobjovs
13. Svedas
14. Breen
15. Kajetanowicz
16. Bouffier
17. Gryazin

Qualifying-Zeiten
 1. Wiegand       Skoda S2000        1:41.490
 2. Breen         Peugeot S2000        +1.060
 3. Lappi         Skoda S2000          +1.130
 4. Gryazin       Ford S2000           +1.160
 5. Kajetanowicz  Ford R5              +2.990
 6. Korge         Ford R5              +3.040
 7. Vorobjovs     Mitsubishi Evo X     +3.070
 8. Bouffier      Citroen S2000        +3.190
 9. M.Tempestini  Ford R5              +4.930
10. Svedas        Mitsubishi Evo X R4  +5.390
 =. Orsak         Skoda S2000          +5.390
12. S.Tempestini  Skoda S2000          +5.640
13. Consani       Peugeot S2000        +6.120
14. Tarabus       Skoda S2000          +6.330
15. Neubauer      Subaru R4            +8.700
16. Tamrazov      Ford S2000           +9.740
17. Tlustak       Skoda S2000         +10.090

Ähnliche Themen:

News aus anderen Motorline-Channels:

ERC: Lettland-Rallye

- special features -

Weitere Artikel:

Peter Klein Kolumne

3580 Mörtersdorf

ORF-Reporterlegende und motorline.cc-Kolumnist Peter Klein hat sich die neue Toyota Keusch Grasl Rallye Horn vor Ort angesehen und dort einen schönen Tag verbracht…

Die Rallye Saudi-Arabien fliegt aus dem WRC-Kalender 2026 - Weil es keinen Ersatz gibt, hat Elfyn Evans vor dem neuen Finale in Italien bereits eine Hand am WM-Pokal

ARC, Grasl Rallye Horn: Bericht Easy Drivers

Easy Drivers bei zwei Bewerben am Podest

Dritter Klassenplatz bei der Grasl Rallye und Rang zwei im 4-Stunden-Offroad-Cup: Das Team blickt auf ein erfolgreiches Motorsportwochenende zurück

Austrian Rallye Legends 2026

ARL sind bereit für die zwölfte Ausgabe

Zum zwölften Mal werden bei den Austrian Rallye Legends powered by ARBÖ (24. bis 26. September) die „goldenen Rallye Jahre“ wiederbelebt. Drei Tage lang wird bei freundlich-familiärer Atmosphäre die Freude am Historischen Rallyesport zelebriert.

Voller Erfolg bei der Premiere der neuen Grasl Rallye Horn, der dritten von vier reinen ARC-Rallyes 2026. Den ARC-Sieg feiert wie in Krumbach Rene Kiehtreiber - dahinter landen Bernhard Hengl bei dessen tollem Allrad-Debüt und Gerolf Schuller.