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ARC: Herbstrallye Leiben

Volles Programm für Zellhofer Motorsport

Martin Zellhofer testet in Leiben wieder für seinen WM-Einsatz, diesmal auf Ford Fiesta S2000. Sohn Christoph Zellhofer bereitet sich auf eine zukünftige Rallyekarriere vor.

Foto: Daniel Fessl/Harald Illmer

Während die Rundstreckenabteilung von Zellhofer Motorsport an diesem Wochenende im Suzuki Swift Cup Europe mit Christoph Zellhofer als Titelverteidiger und Martin Zellhofer als Organisator des Cups auf dem Red Bull Ring das Saisonfinale bestreitet, bereitet die Rallyeabteilung von Zellhofer einen umfangreichen Einsatz bei der kommende Woche (Samstag, 4. Oktober) stattfindenden Herbstrallye Leiben vor.

Neben Wolfgang Rehberger in der ARC werden Martin und Christoph Zellhofer ihr Vorbereitungsprogramm für kommende, aber unterschiedliche Ziele weiter fortsetzen.

Martin Zellhofer wird in Leiben mit seinem Beifahrer Andre Kachel diesmal einen Ford Fiesta S2000 zum Einsatz bringen, um sich damit für einen geplanten WM-Start (welche Rallye ist noch unklar) anlässlich seines 50. Geburtstages noch intensiver vorbereiten zu können. Einmal haben die Beiden schon bei der Rallye Liezen mit dem Swift S1600 erfolgreich getestet. Nun fährt man mit einem wesentlich stärkeren Auto und muss diese Eindrücke auswerten und speichern:“ Der Ford Fiesta S2000 ist zwar in unserem Besitz, eingesetzt haben wir diesen Wagen heuer aber bisher nur mit Hermann Neubauer der damit in der ÖM gezeigt hat, dass es in Österreich wohl ein äußerst konkurrenzfähiges Auto ist. Wir wollen uns bei der Asphaltrallye in Leiben wieder alle Abläufe die eine Rallye bietet in Erinnerung rufen, um sich langsam WM-tauglich zu machen. Wichtig ist es in Leiben keinen Fehler zu machen und mit diesem Geschoß auch ins Ziel zu kommen.“

Etwas anders sind die Ziele von Christoph Zellhofer. Er war bisher im Rundstreckensport erfolgreich und hat sich ein erstes Mal im Rallyesport bei der Rallye Weiz als Vorausauto mit einem Suzuki Swift S1600 versucht. Nunmehr möchte man erstmals bei einer Rallye an den Start gehen und wird so mit einem Gruppe N Suzuki Swift in Leiben die ersten Schritte im Rallyesport setzen:“ In Weiz habe ich die Abläufe bei einer Rallye kennen gelernt, dann natürlich nach Ansage zu fahren und den Wagen bei differenten Streckenbedingungen sicher auf der Straße zu halten. Nunmehr möchte ich alles was ich in der Steiermark gelernt habe in einem Wettbewerb umsetzen. Es wird in Leiben nicht eine sehr gute Platzierung mein Ziel sein, sondern eine halbwegs fehlerfreie Fahrt mit einer sicheren Zielankunft im Mittelfeld. Mein Co.-Pilot wird eine junge Dame sein. Es ist Barbara Watzl, die Freundin von Andreas Aigner. Sie hat schon einige nationale und internationale Erfahrungen und sollte mir helfen können, meine Zielsetzungen auch positiv umsetzen zu können.“

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