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HU: Veszprém Rallye

Weltmeister im Feiern

Nachdem im Dezember die erste gemeinsame Schotter-Rallye erfolgreich bestritten wurde, entschied das MCL 68-Duo, auch die Veszprem-Rallye zu fahren.

Foto: MCL68

Nachdem im Dezember die erste gemeinsame Schotter-Rallye erfolgreich bestritten wurde, entschied das MCL 68 Duo nun auch die Veszprem Rallye zu bestreiten. Voller Vorfreude reisten Andreas Schmiedberger und Karin Cerny nach Ungarn.

Starkregen am Besichtigungstag erinnerte eher an die glorreichen Zeiten einer Safari-Rallye, als an die ungarische Steppe.Bereits auf der ersten Sonderprüfung saugte das Trainingsauto in einem Wasserloch, welches getrost auch mit einem Boot zu befahren gewesen wäre, Wasser an.Dank der Hilfe von den Teamkollegen Eugen Friedl und Stephan Hofbauer konnte das Auto rasch geborgen werden.Aus Sicherheitsgründen, beschloss man ab dann gemeinsam zu besichtigen.

Hier kam wieder der Spirit des MCL 68 zur Geltung. Nach endlos langer Wartezeit am Samstag konnte man am Nachmittag dann endlich losstarten.Befahren wurde zweimal die Sonderprüfung rund um Marko. Die Marschrichtung für die ersten beiden Sonderprüfungen lautete: Spaß haben und an das neue Auto gewöhnen.

Aufgrund des schönen Wetters untertags verzichtete die Servicecrew, bestehend aus Herwig, Franz und Jan, das Zelt aufzubauen. Natürlich kam es so wie es kommen musste, genau zu den 45 Minuten Schlussservice goss es wie aus Kübeln. Hier nochmals vielen Dank an das tolle Service, die Mechaniker mussten im strömenden Regen eine gebrochene Motorhaltung reparieren.

Auto und Crew konnten somit am Sonntag wieder topfit in den ersten Durchgang starten. Andreas Schmiedberger kam mit dem neuen Auto immer besser zurecht, was sich auch in den Zeiten widerspiegelte.

Trotz kleinerer Ausflüge in die ungarische Pflanzenwelt schaffte man es, den Markenkollegen Karl Rumpler hinter sich zu lassen. Ebenso verlor man auf der dritten SP des Tages nur drei Sekunden auf den Klubkollegen Eugen Friedl.
Auch im zweiten „Ringerl“ konnte man sich beweisen, trotz eines zwischenzeitlich kleinen Abgangs über eine steilere Böschung.

Leider oder zum Glück (darüber konnte bis zuletzt keine Einigung erzielt werden) wurde die letzte SP wegen eines starken Gewitters neutralisiert. Im Ziel freute man sich über einen zweiten Platz in der Klasse. Die Feier der erfolgreichen Rallye dauerte in etwa so lange wie die Rallye selbst…
Voller Vorfreude sehnt man bereits jetzt die nächste Schotterrallye im GP Racing Volvo herbei.

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