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ERC: Lettland-Rallye

Erschwerte Bedingungen

Nach den ersten drei Sonderprüfungen der Lettland-Rallye führt Craig Breen vor Kajetan Kajetanowicz und dem Esten Siim Plangi.

Michael Hintermayer
Fotos: ERC

Schlammschlacht in Lettland: Nach einem Temperaturanstieg verwandelten sich die schneebedeckten Schotterpüfungen in eine Schlammpiste. Sämtliche Piloten klagen über den fehlenden Grip, und so mancher hatte schon seine Müh und Not damit – wie Alexey Lukyanuk. Schon auf der ersten Prüfung lieferte sich Lukyanuk auf seinem Ford Fiesta R5 ein Duell mit Craig Breen (Peugeot) und rutschte dabei zwei Mal in den Straßengraben. "Das ist keine Winterrallye, nur Schlamm und Wasser. In jeder Kurve musst du mit dem Auto kämpfen, um auf der Straße zu bleiben“, so Breen.

Auf der zweiten SP, der knapp 37 Kilometer langen „Kuldiga 1“ rutschte Lukyanuk ein drittes Mal in den Graben und ward nicht mehr wieder gesehen. Somit führt nach drei Sonderprüfungen der Ire Craig Breen (Peugeot 208 T16) mit einem Vorsprung von 21 Sekunden vor dem Polen Kajetan Kajetanowicz (Ford Fiesta R5) und dem Esten Siim Plangi (Mitsubishi Lancer Evo X).

Nach den Top-Drei folgt die Überraschung: Den vierten Platz belegt Emil Bergkvist auf einem Opel Adam R2, gefolgt von Steve Rokland (Peugeot 208 R2) und Mattias Adielsson (Peugeot 208 R2). Die frontgetriebenen Fahrzeuge trennen im Fall von Bergkvist bereits knapp zwei Minuten von der Spitze.

Robert Consani findet sich auf den 15. Gesamtrang wieder. Auch er bewunderte des Öfteren die Landschaft abseits der gesperrten Strecken. Inessa Tushkanova liegt nach der dritten SP an der 31. Stelle des Klassements.

Am heutigen, ersten Tag der Lettland-Rallye gilt es noch zwei Sonderprüfungen zu bewältigen.

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