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ARC: Schneerosen-Rallye

Kämpfen – zusammenhalten- gewinnen

Stefan Laszlo bei den Modernen, sowie das Ehepaar Dunkl, Norbert Tomaschek mit Co Andy Schmiedberger und das Stammduo Georg Gschwandner / Manfred Cerny stellten sich der Herausforderung des ersten Austrian Rallye Challengelauf 2015.

Text: Gschwandner
Fotos: MCL68

Für Stefan Laszlo und seinen Fiesta ST, wäre diese Rallye wohl maßgeschneidert gewesen, was man auch an Hand der Zeit auf der ersten Sonderprüfung sah.

Ein weiteres Mal sollte man aber an diesem Wochenende leider nicht am Zeitenmonitor erscheinen.

Das Differential entwickelte ein Eigenleben und beschädigte das Getriebe nachhaltig.

Blieben die Helden der Historischen:

Der Defekt- bzw. Ausfallsteufel dieser Rallye dezimierte das Feld auffallend, davon blieben auch die Teilnehmer in ihren bunten historischen Kisten nicht verschont.

Immer kleiner wurde die Schar, welche vor den Modernen über die Sonderprüfungen fuhr.

Am Alfa von Norbert Tomaschek hatte der Defektteufel wenigstens so viel einsehen, dass er die Hinterachsaufhängung kurz vor dem Mittagessen entzweite und diese von Fahrer und Beifahrer innerhalb der Servicezeit wieder repariert werden konnte.

Keinerlei Probleme bis zum Mittagsservice hatten die Volvos von Georg Gschwandner und Patrick Dunkl.

Freilich war man bei den Highspeedstrecken des Vormittages eher ans Ende des Feldes verbannt, schaffte es aber dennoch einige Autos hinter sich zu lassen!

Auch mit dem Sieger der Rallye hatte man etwas gemeinsam, nämlich das Abregeln, Mrlik bei ca. 230 km/h, die Volvos bei ca. 180km/h(…)

Dass die Schweden für Schotter gemacht sind, sah man anhand der Superstage am Dynamitetours Motorsportgelände, wo sich der Rückstand bis vor zu Platz 15 in zweieinhalb Sekunden Abstand einpendelte.

Die überall und immer hochgepriesene Kameradschaft unter den Historischen, stellte sich auch bei dieser Veranstaltung wieder ein.

Man freute sich gemeinsam vor jeder Zeitkontrolle wenn der Hintermann wieder da war.

Fast hätte man vor der letzten Sonderprüfung das Duo Gschwandner / Cerny noch verloren.

Ein defekter Kupplungsmechanismus erledigte das Getriebe und lies keinen Gang mehr einlegen.

Mit viel Kraft und Mut der Verzweiflung brachte man das Auto zur ZK vor der letzten SP, mit purer Gewalt fand man irgendwann den dritten Gang und gab ihn nie wieder her(…)

Durch das Ziel wurde das Auto geschoben und unter tosenden Applaus, fand man am nächtlichen Hauptplatz von Raabs abermals einen Gang, welcher den waidwunden Elch bis ins Park Ferme kommen ließ.

Belohnt wurde die Mühe für Norbert Tomaschek mit den dritten Platz Gesamt bei den Historischen, sowie den ersten Platz in der Klasse.

Im Gesamtklassement folgten Gschwandner und Dunkl auf den weiteren Plätzen und erreichten in der Klasse Platz Zwei, bzw. Drei gegen den geringfügig stärker motorisierten Ford Sierra Cosworth von Kurt Göttlicher.

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