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ARC: Schneerosen Rallye

Trotz Anfangsproblem viel dazugelernt

Das Duo Rehberger/Hinteramskogler belegt bei der Schneerosen Rallye den 17.Gesamtrang. Eine falsche Reifenwahl zu Beginn kostete wertvolle Zeit.

Fotos: Martin Butschell

Das Duo Wolfgang Rehberger/ Vera Hinteramskogler belegt bei der Schneerosenrallye, dem Saisonauftakt der Austrian Rallye Challenge 2015 mit Start und Ziel in Raabs an der Thaya, den 17.Gesamtrang. In der Challenge-Wertung wird er mit dem Suzuki Swift S1600 Siebenter und in der Klasse 3 Dritter.

Dieses Ergebnis ist für den Saisonbeginn durchaus beachtlich, vor allem im Hinblick auf das Jahresziel, nach welchem Rehberger in der Austrian Rallye Challenge unter die Top Drei kommen möchte und damit auch den Sieg in der Klasse RC3 anpeilt. Trotzdem wäre im Waldviertel vermutlich noch etwas mehr drinnen gewesen, wenn man sich am Beginn der Rallye nicht etwas verkalkuliert hätte.

Dazu Rehberger: „Wir haben in der Früh für die ersten beiden Prüfungen leider eine absolut falsche Reifenmischung gewählt. Dadurch haben wir auf den jeweils zwölf Kilometer langen Prüfungen sehr viel Zeit verloren und sind gleich einmal weit zurückgefallen.“ Die Reaktion auf den „Fehlstart“ folgte auf den Fuß. Rehberger: „Wir haben gelernt, uns mit dem Missgeschick zu arrangieren, sind ein wenig besser ins Fahren gekommen und waren in den darauf folgenden gleichen Prüfungen schon um 15 bzw. 20 Sekunden schneller als zuvor.“ Dies hat sich dann auch in der Gesamtwertung ausgewirkt und zu einer Verbesserung von Rang 29 auf 19 geführt.

Am Nachmittag standen zwei weitere Prüfungen, die je zweimal zu befahren waren, auf dem Programm. Die Mittagspause und das anstehende Service wurden dazu benützt, um die nötigen Korrekturen am Suzuki Swift S1600 vorzunehmen.
„Wir haben gemeinsam mit unserer Servicecrew von Zellhofer Motorsport beschlossen, Triplesoft-Reifen aufzuziehen“, erklärte der Niederösterreicher am Schluss im Ziel. „Diese wurden unheimlich schnell warm und es war damit möglich, mehr Grip aufzubauen, was auch zu schnelleren Zeiten führte.“

Im Endspurt der Rallye schaltete Wolfgang Rehberger bewusst einen Gang zurück. „Ich habe ans Vorjahr gedacht, als wir hier abgeflogen sind und wollte ein Dejavu unbedingt vermeiden. Wir sind locker ins Ziel gefahren und haben gesehen, dass eine Steigerung möglich ist. Das genügt mir für den Saisonanfang.“

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