RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Nach SP10: Sirmacis fährt Sieg entgegen

Mit drei weiteren SP-Siegen baut Ralfs Sirmacis seine Führung auf Alexey Lukyanuk weiter aus - Kajetanowicz auf EM-Kurs - Beinhartes Duell bei den Junioren.

Fabian Bonora
Fotos: Photo4, ERC

Der Finaltag der Liepaja-Rallye steht schon wieder ganz im Zeichen von Lokalmatador Ralfs Sirmacis. Der erst 22-jährige Lette gewann alle drei Sonderprüfungen des Vormittags und vergrößerte seinen Vorsprung auf Alexey Lukyanuk auf beruhigende 49,1 Sekunden.

„Ich hatte keinen Rhythmus, das war eine schlechte Prüfung. Hoffentlich läuft es in den anderen Prüfungen besser“, schimpfte Sirmacis im Ziel nach SP8. Doch der Lette war bereits fünf Sekunden schneller als Verfolger Lukyanuk, der sich noch vornehm zurückhielt.

Auf der sehr schnellen neunten und technischen zehnten Prüfung war Sirmacis erneut dreizehn Sekunden schneller als Mitsubishi-Pilot Lukyanuk, der sich beim großen Rallycross-Sprung etwas überschätze und hart auf der Nase seines Evo X landete.

„Wir müssen diesen Speed für die zweite Schleife beibehalten“, gibt sich Sirmacis vor dem Mittagsservice noch kämpferisch, sein Vorsprung reicht aber für eine Sicherheitsfahrt locker aus. Lukyanuk hingegen will aus seinen Fehlern gelernt haben: „ Ich versuche geschmeidig und relaxed zu fahren, wir machen einen guten Job und haben eine gute Pace.“

Unterdessen schnappte sich Siim Plangi den dritten Platz von Kajetan Kajetanowicz wieder zurück. Zusätzlich ging der Motor des Fiesta R5 von Kajetanowicz auf der zehnten SP noch überraschend aus und ließ sich für einige Zeit nicht mehr starten. „Katjo“ fuhr nur die siebtschnellste Zeit und verlor gut 30 Sekunden.

Der Pole bleibt trotzdem noch voll auf EM-Kurs, ihm reicht ein achter Platz um sich den EM-Titel erneut zu sichern. „Ich mache einfach nur meinen Job. Im Moment macht es Spaß und wir versuchen weiter keine Fehler zu machen“, sprach Kajetanowicz, der bereits über eineinhalb Minuten zurückliegt.

Im Kampf um den Junioren-Titel wird mit scharfen Waffen gekämpft. Während Marijan Griebel „110 Prozent pusht“, strauchelt Chris Ingram mit schlechter Sicht und einem Ausrutscher auf SP10. „Es ist verrückt, das wird ein harter Tag“, sprach Griebel im Ziel, der sich die erste Position im Klassement eroberte und nun zehn Sekunden Guthaben auf Titelkonkurrent Ingram hat.

Für die Piloten gilt es am Nachmittag noch drei Prüfungen zu bewältigen. Nach dem Mittagsservice startet die zweite Schleife um 12:30 Uhr. Ob Ralfs Sirmacis seine Heimrallye gewinnen kann und Kajetan Kajetanowicz sich den Meistertitel sichert, wird gegen 14:00 Uhr entschieden sein.

News aus anderen Motorline-Channels:

ERC: Liepaja-Rallye

Weitere Artikel:

ORM, ET König Rallye: Nach SP2

Ex-Champion startet blitzartig

Hermann Neubauer beherrschte die ersten zwei Prüfungen der ET KÖNIG Rallye powered by Peter Hopf Erdbau im Raum Judenburg am besten / Der ehemalige Champion Salzburger führt zwischenzeitlich vor Michael Lengauer und Luca Waldherr

ORM/ARC, ET König Rallye: Nach SP10

Alles beim Alten an der Spitze

Toyota-Pilot Hermann Neubauer hält bei der ET KÖNIG Rallye im Raum Judenburg nach wie vor die Führung / Sekunden-Duelle um Platz drei und in der ORM 2 (Foto zeigt Günther Knobloch, der knapp vor Christoph Zellhofer die ORM2 anführt)

ET König: TEC7 ORM3 & RP Tools Junioren

Neulinger in einer eigenen Welt

Marcel Neulinger ist in der ORM3 das Maß der Dinge. Der regierende ORM3- und Junioren-Staatsmeister holte bei der ET König Judenburg-Rallye 14 von 15 Bestzeiten und konnte die Führung in der Tabelle sowohl in der ORM3 als auch in der RP Tools Junioren-ÖM erheblich ausbauen

ORM/ARC, ET König Rallye: Zeremonienstart

Heute Abend geht es in Judenburg los!

Mit dem Zeremonienstart wird die ET König Rallye powered by Peter Hopf Erdbau offiziell eröffnet / Morgen und am Samstag regieren die Gasfüße / Das Wetter wird besser und wärmer, aber noch nicht ganz stabil

ET König Rallye: Bericht TEC7 ORM2

Hochspannung im Titelkampf

Jubeln durfte dieses Mal Christoph Zellhofer, der gemeinsam mit seiner deutschen Co-Pilotin Anna Maria Seidl im Suzuki Swift ZMX erstmals in dieser Saison die Nase vorne hatte. Günther Knobloch/Erik Fürst (Renault Clio Rally3) behielten mit Platz zwei die Meisterschaftsführung, während Roland Stengg/Rebeka Kobal (Renault Clio Rally3) nach starkem ersten Tag im Regen des zweiten Tages den Anschluss an die Spitze verloren, aber dennoch starke Dritte wurden.