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Rallye: News

„Weitere Optimierung nicht mehr möglich ohne Qualitätseinbußen“

Weil die Stadt Trier die Unterstützung reduziert, überlegen die Veranstalter der Deutschland-Rallye, ins Saarland zu übersiedeln…

Die Rallye Deutschland steht möglicherweise vor einer grundlegenden Umgestaltung. Der Veranstalter ADAC plant einem Bericht der Zeitung Trierischer Volksfreund zu Folge den deutschen Lauf zur Rallye-Weltmeisterschaft 2017 aus Trier abzuziehen und komplett ins Saarland zu verlegen. Die Zeitung beruft sich auf interne Papiere das ADAC, die ihr vorlägen.

Streitpunkt ist vor allem das Geld. Nachdem die Stadt Trier die finanzielle Unterstützung der Rallye in den vergangenen Jahren reduziert und bis 2020 auf einem Niveau von unter 100.000 Euro einfrieren will, sieht der ADAC offenbar die Finanzierung der Veranstaltung in der bisherigen Form gefährdet.

"Die gegenwärtigen Gespräche haben verdeutlicht, dass eine Reduzierung des Budgetansatzes für 2017 nicht möglich ist", zitiert der Trierische Volksfreund aus dem internen Papier des ADAC. Weiter heißt es, dass "eine weitere Optimierung nicht mehr möglich ist, ohne gravierende Qualitätseinbußen hinnehmen zu müssen."

Im Saarland sei die Rallye kosteneffizienter durchführbar, außerdem habe die Landesregierung bereits finanzielle Unterstützung zugesagt. Offiziell wollte der ADAC zu den Spekulationen keine Stellung nehmen. Ein Sprecher wird jedoch mit den Worten zitiert: "Als Veranstalter müssen wir schauen, dass wir im internationalen Wettbewerb konkurrenzfähig bleiben und die Rallye ständig weiter entwickeln."

Sollte die Rallye Deutschland tatsächlich ins Saarland umziehen, würde sich ihr Gesicht deutlich wandeln, denn die Prüfungen in den Weinbergen des Moseltals würden dann nicht mehr im bisherigen Maße gefahren. Nicht betroffen wär vermutlich die Wertungsprüfung "Panzerplatte" auf dem Truppenübungsplatz Baumholder, der zwar in Rheinland-Pfalz, aber in der Nähe der Grenze zum Saarland liegt.

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