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Rallye-WM: News

Pirelli steigt aus der Rallye-WM aus

Der italienische Reifenhersteller hat das Interesse an der Rallye-Weltmeisterschaft verloren und will sich zukünftig auf die Junioren-Serien konzentrieren.

Im kommenden Jahr wird kein Rallye-Weltmeisterschaftsauto mehr mit Pirelli-Reifen ausgestattet werden. Das bestätigte der Motorsportchef des italienischen Reifenherstellers. "Wir haben eine große Leidenschaft für den Rallyesport", sagt Paul Hembery. "Aber wir werden keine WRC-Reifen mehr herstellen und uns mehr auf die über 300 anderen Serien konzentrieren, die wir weltweit versorgen." Somit bleiben Michelin und DMACK die einzigen Reifenlieferanten 2017.

Pirelli blickt auf eine lange WRC-Geschichte zurück, hatte 2013 aber schon einmal eine Auszeit genommen und seither keinen Spitzenfahrer mehr ausgerüstet. Der letzte große Name, der auf Pirelli-Reifen an der Weltmeisterschaft teilnahm, war Robert Kubica, der in diesem Jahr aber nur an einem Event teilnahm.

Weiterhin involviert bleibt Pirelli in der Junioren Europameisterschaft und nationalen Meisterschaften. "Das passt perfekt in unsere Philosophie, junge Karrieren zu unterstützen und uns global für die Zukunft aufzustellen", so Hembery. In der kommenden Woche statten die Italiener zum letzten Mal Lorenzo Bertellis Ford Fiesta RS WRC und den Skoda Fabia R5 von WRC2-Fahrer Nicolas Fuchs aus.

DMACK wird derweil zukünftig ein bis zwei Ford Fiesta RS WRCs ausstatten und Michelin Lieferant der Werksteams bleiben.

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