RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
ARC: Niederbayern-Rallye

Zeltner siegt bei der Niederbayern-Rallye

Nach einem spannenden Duell mit Rainer Noller gewann Ruben Zeltner die Niederbayern-Rallye mit 6,1 Sekunden Vorsprung - Der Porsche-Pilot im Interview.

Fotos: Sascha Dörrenbächer

Ruben und Petra Zeltner gewinnen mit ihrem „Black Beauty“ genannten Porsche die Niederbayern-Rallye mit 6,1 Sekunden Vorsprung auf Rainer Noller/Stefan Kopczyk ebenfalls auf Porche 911 GT3. Jedes der beiden Porsche-Teams konnte fünf Sonderprüfungen (SP) für sich entscheiden. Die Rallye rund um Außernzell war spannend bis zur Zielflagge. Komplettiert wurde das Podium von Dániel Fischer/Zoltan Burna auf Subaru Impreza.

Im folgenden Interview äußert sich Ruben Zeltner zur Niederbayern-Rallye:

Ruben, die Durststrecke ist beendet und ihr habt mit eurem Porsche gewonnen. Wie fühlt sich dieser Sieg für euch an?
Es war für uns eine riesengroße Erleichterung als wir im Ziel ankamen. Endlich hat das Zusammenspiel Zeltner – Black Beauty funktioniert. Die Schwierigkeiten sind überwunden und auch das Fahrwerk haben wir im Griff. So hätte ich mir den Porsche am Jahresanfang gewünscht. Die Rallye mit dem Sieg zu beenden, war einfach nur toll.
 
Gab es im Verlauf der Rallye irgendwelche Probleme?
Wir hatten nur kleinere Probleme mit der Handbremse. Dies hatte zur Folge, dass wir an den engen Zuschauerpunkten leider ohne diese auskommen mussten und den Porsche nicht so spektakulär für die vielen Zuschauer an diesen Stellen bewegen konnten. Einen Zeitverlust hatten wir aber dadurch nicht.
 
Es war ein spannender Zweikampf mit Rainer Noller über die gesamte Distanz der Rallye. Was war für dich die größte Herausforderung?
Die größte Herausforderung war schnell zu fahren, nicht zu viel zu riskieren und auf der Strecke zu bleiben. Ich war permanent gefordert, kontrolliert schnell zu fahren und das in dem engen Zeitenkampf mit Rainer Noller. Wir haben in diesem Jahr die schnellsten SP-Zeiten seit Beginn der Niederbayern-Rallye gefahren, das spricht für sich. Es war ein spannender fairer Fight mit Rainer, so macht Rallye fahren Spaß!

Die Rallye rund um Außernzell gilt als Porsche-Rallye, was der Doppelsieg auch belegt. Was ist bei dieser Rallye so von Vorteil für die Porsche.
Von Vorteil für uns sind diese super schnellen Strecken und ebenen Straßenbeläge. Es gibt keine Bodenwellen. Es sind super Bedingungen und diese wahnsinnig schnellen WP sind wie gemacht für den Porsche.
 
Es war eine Hitzeschlacht. Wie habt ihr das überstanden? 
Wir haben uns relativ gut vorbereitet und viel Wasser getrunken. Bei 34 Grad Außentemperatur war es in unserem schwarzen Porsche um ein vielfaches wärmer. Wir hatten uns überlegt, im Kühlschrank des Servicewagens Ersatzunterwäsche zu kühlen. Bei jedem Service wechselten wir dann in diese gekühlte Wäsche, das hat sehr geholfen.

Wie sieht eure weitere Planung für diese Saison aus?
Wir werden noch einmal mit dem Porsche bei der 3-Städte-Rallye starten. Dort treffen wir dann wieder auf Rainer Noller, meinen härtesten Porsche-Konkurrenten. Das wird hoffentlich ein schöner Zweikampf. Rainer Noller und wir sind gute Freunde. Wir stehen nebeneinander im Servicepark, übernachten im gleichen Hotel, wir helfen uns gegenseitig und tauschen technische Tipps aus. Gefightet wird nur auf den Sonderprüfungen. Danach werden wir weiter unser neues Zebra für die kommende Saison aufbauen.

News aus anderen Motorline-Channels:

ARC: Niederbayern-Rallye

Weitere Artikel:

WRC Monte-Carlo: Nach SP12

Solberg kontrolliert das Geschehen

Toyota bleibt nach elf Wertungsprüfungen beim Saisonauftakt der Rallye-Weltmeisterschaft (WRC) in Monte Carlo mit einer Dreifachführung auf Kurs. Auf Kurs liegen auch Keferböck/Minor mit der Führung im WRC Masters Cup.

WRC Monte-Carlo: Nach SP3

Solberg führt bei Eis, Schnee und Nebel

Bei extrem tückischen Bedingungen auf der ersten Etappe der "Monte" behält Toyota-Neuzugang Oliver Solberg trotz "hundert Beinahe-Abflügen" kühlen Kopf. Keferböck/Minor auf Platz 19 der RC2 liegend bei den WRC Masters in Führung.

Dacia und KTM haben in Saudi-Arabien gewonnen, aber wie sieht es in den anderen Kategorien aus? - Ein Überblick mit den Ergebnissen der deutschsprachigen Fahrer

Die FIA macht ernst: Mit einem Testlauf im Juni rückt die WRC-Rückkehr in die USA näher - Das Ziel für das erste offizielle Event ist nun das Jahr 2027

WRC Monte Carlo: K4 nach Shakedown

WRC Masters-Sieg als klares Ziel bei der „Monte“

Johannes Keferböck und Ilka Minor starten als einzige Österreicher bei der prestigeträchtigen Rallye Monte Carlo. Mit dem Einsatzteam Gazoo Racing France sowie Ex-Weltmeister Stephane Lefebvre und den „Spionen“ Franz Wittmann/Gerry Winter setzt das K4 Rally Team auf kompetente Unterstützung. Im Kampf um den WRC Masters Cup zählt für „Kefer“ nur der Sieg!

WRC Monte-Carlo: Bericht

Oliver Solberg siegt bei Eis und Schnee

Oliver Solberg schreibt Geschichte: Der 24-Jährige gewinnt die Rallye Monte-Carlo 2026 und wird zum jüngsten "Monte"-Sieger in der Geschichte der WRC. Keferböck/Minor gewinnen den WRC Masters Cup.