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ARC: Zwettl-Rallye

Wolfgang Rehberger hatte es in Zwettl etwas zu eilig

Der Niederösterreicher konnte seine Ziele bei der Braustadt-Burg Rallye im Waldviertel nicht umsetzen. Schon nach wenigen Kilometern mussten er und Copilotin Vera Hinteramskogler nach einem Ausritt aufgeben.

Fotos: Daniel Fessl

Das war ein relativ kurzer Arbeitstag für Wolfgang Rehberger. Der Niederösterreich und seine Copilotin Vera Hinteramskogler sind bei der 2. Internationalen Braustadt-Burg Rallye in Zwettl bereits in der ersten Sonderprüfung ausgeschieden.

Dabei war das Duo des DATAplexx Racing Teams im Suzuki Swift S1600 mit dem Vorhaben ins Rennen gegangen, den Ausfall beim ersten ARC-Lauf des heurigen Jahres, der Schneerosen-Rallye, diesmal wettzumachen. Dass dieser Traum nach nur vier Kilometern zerplatzt ist, erklärt der Pilot so: „Es war nach den Regenfällen der letzten Tage irrsinnig rutschig. Bei einer Bergabpassage habe ich den Bremspunkt vor einer Kurve leider falsch eingeschätzt, und wir sind dann in den Graben gerutscht. Von dort war es unmöglich, den Suzuki wieder rauszubringen. Das ist bedauerlich und auch ärgerlich, weil wir eigentlich mit großen Ambitionen hier her gekommen sind. Aber zum Glück ist Vera und mir nichts passiert. Im Endeffekt müssen wir uns damit trösten, dass man nach jedem Hinfallen wieder aufstehen muss. Das werden wir tun!“

Dass der frischgebackene Vater durch das Missgeschick früher zu seinem kürzlich geborenen Sohn Ferdinand heimkommen könnte, war für Wolfgang Rehberger kein wirklicher Trost. „Im Gegenteil, der Sohn war gerade auf dem Weg zu mir. Aber ich habe meine Frau Konstanze sofort angerufen und ihr gesagt, dass sie gleich wieder umdrehen und sich einen schönen Tag machen kann.“ Damit wenigstens wer in der Familie Rehberger einen solchen hat.

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