RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Nach SP4: Fischerlehner geht in Führung

Dreikampf um den Sieg: Nach der Vormittagsschleife der Zwettl-Rallye führt Martin Fischerlehner 16,9 Sekunden vor Gerald Rigler im S2000-Peugeot - Daniel Fischer liegt in Schlagdistanz.

Fabian Bonora
Fotos: Daniel Fessl

Die Hälfte ist bereits geschafft! Auf den ersten vier Sonderprüfungen der Rallye Zwettl entwickelt sich ein Dreikampf um den Sieg zwischen Martin Fischerlehner, Gerald Rigler und Daniel Fischer. Fischerlehner, der nach seinem tollen Auftakt bei der Schneerosen-Rallye erneut in Top-Form erscheint, führt bereits mit 16,9 Sekunden auf Rigler. Daniel Fischer eröffnete zwar grandios mit einer SP-Bestzeit, ließ dann aber einiges an Zeit liegen und hat bereits 27,5 Sekunden Rückstand auf „Fischi“. Roman Mühlberger ist Vierter.

Die erste Etappe der Zwettl-Rallye begann äußerst spannend. Auf der ersten SP „Hengstberger“ trennten die Top-Drei-Piloten gerade einmal 2,5 Sekunden. Eine zirka 300 Meter lange Schlamm-Passage war die große Herausforderung auf dieser Prüfung, die Daniel Fischer am besten bewältigte.

Daniel Fischer verlor dann auf SP2 die Führung an Martin Fischerlehner, der mit einer überlegenen Bestzeit Fischer über 20 Sekunden abknöpfte. Gerald Rigler hatte 13 Sekunden Rückstand. Auf der dritten Sonderprüfung kam Gerald Rigler dann etwas näher heran und verkürzte den Rückstand um ein paar Sekunden, die Bestzeit fuhr allerdings wieder Daniel Fischer, der ebenfalls seinen Rückstand auf Fischerlehner reduzierte. Auf der letzten Sonderprüfung des Vormittags war Martin Fischerlehner dann nochmal am schnellsten.

Gerald Rigler könnte dann am Nachmittag zum großen Gegenschlag ausholen, am Vormittag fuhr der Peugeot-Pilot noch etwas verhalten. Die Bedingungen trocknen am Nachmittag zunehmend auf, was dem S2000 von Rigler natürlich zu Gute kommt. Auf den nassen Prüfungen vom Vormittag konnte Fischerlehner seinen Technik-Nachteil noch gut kaschieren, das wird für den Carisma-GT-Piloten am Nachmittag dann deutlich schwieriger werden.

Schnellster 2WD-Pilot ist klar Michael Kogler im Citroen DS3 R3T. Auf die Spitze fehlen Kogler vom Unior Racing Team 1:15,3 Minuten. Markus Kroneder im Renault Clio hat als Zweiter in der 2WD-Wertung gut zwei Minuten Rückstand auf Kogler.

Bei den Historischen macht Kurt Göttlicher das Tempo. Der Ford-Pilot wird wohl seine Lizenz nicht verspeisen müssen, denn er kann trotz Überhitzungsproblemen mit tollen Zeiten aufzeigen und die Verfolger in den historischen Boliden liegen mit beachtlichem Rückstand dahinter.

Für einige Piloten ist die Zwettl-Rallye schon zu Ende. Wolfgang Rehberger bugsierte seinen Suzuki Swift S1600 auf der ersten Sonderprüfung in den Graben und Pertlicek schied aufgrund technischer Probleme ebenfalls auf SP1 aus. Auf SP2 war Schluss für Schöller und Königseder. Hofstetter, Bachl und Ernst mussten dann auf SP3 aufgeben.

Weiter geht es dann um 15:26 Uhr mit SP5 „Gasthaus Gamerith“, bevor dann die kompett neue, elf Kilometer lange SP6 „Faulenzerhotel“ auf die Piloten wartet. Insgesamt stehen noch vier Sonderprüfungen auf dem Programm, um 18:40 Uhr startet dann die letzte SP der Zwettl-Rallye. Wer setzt sich wohl im Dreikampf um den Sieg durch?

Ähnliche Themen:

News aus anderen Motorline-Channels:

ARC: Zwettl-Rallye

- special features -

Weitere Artikel:

WRC Monte-Carlo: Bericht

Oliver Solberg siegt bei Eis und Schnee

Oliver Solberg schreibt Geschichte: Der 24-Jährige gewinnt die Rallye Monte-Carlo 2026 und wird zum jüngsten "Monte"-Sieger in der Geschichte der WRC. Keferböck/Minor gewinnen den WRC Masters Cup.

"Motivation, es zu versuchen"

Ogier greift nach zehntem WRC-Titel

Wird Sebastien Ogier ernsthaft um seinen zehnten Titel in der Rallye-WM kämpfen? Vor Beginn der "Monte" rechnet der Toyota-Fahrer mit herausfordernder Saison

"Richtige Monte" steht bevor

Die Herausforderungen beim WRC-Auftakt

Winterliches Wetter droht die Rallye Monte-Carlo an diesem Wochenende als Auftakt der Rallye-WM 2026 noch schwieriger zu machen als ohnehin schon

Regel-Revolution wirkt

WRC meldet Ansturm neuer Tuner

Die WRC steht 2027 vor einer Revolution - Die FIA bestätigt massives Interesse von Tunern am neuen Reglement und nennt eine überraschende Zahl

"Ouninpohja" gilt als Herzstück der Rallye Finnland: 2026 verschwindet die Kultprüfung aus dem Streckenplan - trotz gefeiertem Comeback nur zwei Jahre zuvor

Die 94. Rallye Monte Carlo wird in die Geschichte der Rallye-Weltmeisterschaft eingehen - das K4-Duo Johannes Keferböck und Ilka Minor konnte das große Abenteuer nicht nur bestehen, sondern auch einen überlegenen Sieg im WRC Masters Cup einfahren.