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ARC: Zwettl-Rallye

Toller 7. Gesamtrang für Bachler/Zach

Gerald Bachler und Co-Piot Hubert Zach erreichten bei ihrer ersten Asphaltrallye nach fehlerloser Leistung den siebenten Gesamtrang.

Bildquelle: Gerald Bachler

Bis jetzt war der Lunzer Schlossermeister nur auf Schnee oder Schotter unterwegs gewesen. Die Braustadt-Burg-Rallye Zwettl sollte daher die Premiere auf Asphalt werden – noch dazu mit einem völlig neu aufgebauten Fahrzeug. Der Subaru Impreza STI entspricht dem Reglement des M1 Rallye Masters für serienmäßige Autos – das heißt, Motor und Steuergerät dürfen nicht verändert werden. Dies bedeutet 50 PS weniger Motorleistung als Gruppe-A- und 150 Nm weniger Drehmoment als Gruppe-N-Fahrzeuge.

Die Rallye begann am Morgen unter nassen Bedingungen, kein Nachteil für den allradgetriebenen Subaru. Trotz des Leistungsmankos konnten sich Gerald Bachler und Hubert Zach von Anfang an in Szene setzen und sich im Vorderfeld etablieren. Auch bei auftrocknender Strecke änderte sich daran nichts.

Gerald Bachler, noch voll im Eindruck des ausgezeichneten Erfolgs: "Mit so einem Ergebnis hätten wir nicht einmal im Traum gerechnet. Ein Wahnsinn, auf meiner ersten Asphaltrallye überhaupt, und das mit einem Serienauto. Bei den ersten Prüfungen mussten wir uns erst an das sehr hohe Tempo gewöhnen. Teilstücke mit über 200 km/h waren bei den bisher gefahrenen Schnee- und Schotterrallyes nicht auf der Tagesordnung."

Bachler weiter: "Nach kleinen Korrekturen am Setup kamen wir immer besser in Fahrt und konnten bereits am Nachmittag permanent unter die Top 10 fahren. In der SP 8 kamen wir sogar auf den fünften Gesamtrang. Das Auto hat während der gesamten Rallye problemlos funktioniert, das Service von Franz Sonnleitner und seinem Team war perfekt. Wir sind richtig glücklich über unseren siebenten Gesamtrang, den wir trotz Leistungsmankos vor vielen stärkeren Gruppe-N- und Gruppe-A-Autos erreicht haben."

Ihren nächsten Einsatz peilen Gerald Bachler und Hubert Zach bei der Kärnten-Rallye an.

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