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ARC: Zwettl-Rallye

Viele Hochzeiten tun gut…

Citroen DS3 R3-Pilot Michael Kogler tanzt zurzeit auf vielen Hochzeiten - und überall schlägt er sich gut: Bei der Rally Opatija feierte er den Sieg im Alpe Adria Cup sowie Platz drei im Mitropa Cup 2WD. Zur Rallye Zwettl kommt er als Tabellenzweiter der ARC...

Fotos: Unior Racing Team Austria

Citroen DS3 R3-Pilot Michael Kogler tanzt zurzeit auf vielen Hochzeiten - und überall schlägt er sich gut: Bei der Rally Opatija feierte er den Sieg im Alpe Adria Rallye Cup sowie Platz drei im Mitropa Cup 2WD. Zur Braustadt Burg Rallye Zwettl (13. & 14. Mai) kommt er als Tabellenzweiter der Austrian Rallye Challenge - als mit Abstand bester 2WD-Pilot.

Für das Team rund um Gottfried Kogler startete in Kroatien auch Peter Schöller – der 68-jährige frühere bayrische Rundstreckenmeister machte bei seiner Rallye-Rückkehr nach 40 Jahren SP-Pause weiterhin Fortschritte und wird seinen Mitsubishi auch in Zwettl zünden…

"Hier könnte ich es noch ein paar Tage aushalten"

„Ich könnte es hier schon noch ein paar Tage aushalten “, lacht Michael Kogler auf dem Weg zurück nach Österreich. Die Rallye im kroatischen Kurort Opatija hat es Kogler angetan: „Der Servicepark befindet sich direkt am Meer, das hat mich ein wenig an Korsika erinnert.“ 119 Teams aus acht Nationen haben an der internationalen Rallye teilgenommen, die zur kroatischen und zur slowenischen Meisterschaft sowie zum Mitropa- und zum Alpe Adria Rallye Cup zählte.

Gemeinsam mit der deutschen Copilotin Tina Annemüller zündete Michael Kogler dort seinen Citroen DS3 R3 – gleich am ersten Tag konnte der Kremser mit Gesamtrang neun glänzen.

Doch ein Erlebnis hat sich bei Michael ganz besonders eingeprägt: „Man hat mich vor der Rallye gewarnt: ‚Der kroatische Asphalt ist bei Regen so rutschig wie Glatteis!‘. Prompt kamen wir in den Bergen auf einer 14 Kilometer langen Sonderprüfung in ein Gewitter: Das erste Drittel war trocken, das zweite nass und das dritte wieder trocken. Ich habe mich auf dem nassen Asphalt gleich wohl gefühlt und unser Auto gepflegt rutschen lassen. Dort konnten wir als schnellstes 2WD-Fahrzeug die fünftschnellste Gesamtzeit markieren – als schnellstes österreichisches Team. Dazu haben mir auch namhafte Kollegen wie Kristian Hideg gratuliert, was mir schon sehr gut gefallen hat.“

Sieg im Alpe Adria Rallye Cup

Auf der vorletzten Prüfung gab es schon nach zwei Kilometern einen kleinen Dämpfer: „Cutten, also die Kurven schneiden ist dort ein Lotteriespiel, weil der Asphalt sehr brüchig ist. So haben wir uns nach zwei Kilometern den Reifen rechts vorne aufgeschlitzt. Wir fuhren die restlichen acht Kilometer auf der Felge ins Ziel, denn ein Reifenwechsel hätte zu viel Zeit gekostet. Trotzdem haben wir nur 1,5 Minuten verloren – auf der letzten Prüfung jedoch hatten wir wegen des Reifenwechsels auf der Verbindungsstrecke zwei ungleiche Räder, dort wollte ich nichts mehr riskieren, denn meinen Joker hatte ich bereits vergeben…“

„Ende gut, alles gut“, sagt Michael Kogler schließlich, denn er konnte die Rally Opatija auf dem zwölften Gesamtrang beenden und damit den Sieg im Alpe Adria Rallye Cup feiern und im Mitropa Cup 2WD Platz drei belegen.

Top motiviert nach Zwettl

Jetzt geht es weiter nach Zwettl, wo am kommenden Wochenende der zweite Lauf zur Austrian Rallye Challenge steigt. Michael gibt offen zu: „Ich komme selten in den Genuss, in einem Monat gleich zweimal eine Rallye fahren zu dürfen – so gesehen bin ich top motiviert und bestens vorbereitet. Die Rallye Zwettl habe ich aus dem Vorjahr in guter Erinnerung, denn ich konnte dort 2015 den dritten Gesamtrang belegen. Ich freue mich jedenfalls sehr auf diese Rallye in meiner Region.“ Kogler liegt zurzeit in der Austrian Rallye Challenge hinter dem Ungarn Daniel Fischer auf Platz zwei – freilich fährt Fischer einen Allrad-Subaru…

Neben der „rasenden Werkzeugkiste“ für Michael Kogler setzte das Kogler-Team bei der Rally Opatija auch einen Mitsubishi Lancer Evo VIII für den 68-jährigen früheren bayrischen Rundstreckenmeister Peter Schöller ein, der erst unlängst seine erste Rallye nach satten 40 Jahren Pause bestritten hat. Nach anfänglichen Handling-Problemen konnte sich Schöller mit Copilotin Jenny Hofstädter auf SP8 mit der 17. Gesamtzeit auf Gesamtrang 41 vorarbeiten, in seiner Division belegte er Platz drei. Peter Schöller wird den Evo VIII natürlich auch in Zwettl zünden…

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