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WRC: Deutschland-Rallye

Neuville Schnellster im Shakedown

Deutliche Bestzeit von Thierry Neuville (Hyundai i20 WRC) beim Shakedown zur Deutschland-Rallye; Citroën geschlossen in den Top 5.

Gelungene Generalprobe für Thierry Neuville (Hyundai) vor der Deutschland-Rallye, dem zehnten Lauf der Rallye-WM 2017. Der WM-Führende markierte im Shakedown am Donnerstag die klare Bestzeit und unterstrich damit seine Favoritenrolle für den deutschen WM-Lauf. Neuville absolvierte die knapp vier Kilometer lange Prüfung Eiweiler im ersten Durchgang mit einer Zeit von 2:25,8 Minuten. An diesen Wert kam keiner seiner Rivalen heran.

Der Zweitschnellste Andreas Mikkelsen, der in Deutschland zu seinem dritten WRC-Einsatz in dieser WM-Saison kommt, hatte 0,9 Sekunden Rückstand auf Neuville. Der Norweger war im Shakedown die Speerspitze eines starken Citroën-Werksteams, denn seine Teamkollegen Kris Meeke (+ 2,4 Sekunden) und Craig Breen (+ 3,3) kamen als Vierter beziehungsweise Fünfter ebenfalls in die Top 5.

Gesprengt wurde das Citroën-Trio lediglich von Sébastien Ogier (M-Sport). Der amtierende Weltmeister platzierte sich mit einem Rückstand von 1,2 Sekunden auf Neuville auf Rang drei und musste dabei einen haarigen Moment überstehen, als er ausgangs einer Rechtskurve fast von der Straße rutschte. Bester Toyota-Fahrer im Shakedown war Jari-Matti Latvala auf Position sechs (+ 3,7).

Fast alle Fahrer setzten ihre schnellste Zeit bereits im ersten Durchgang und konnten sich im Anschluss nicht mehr steigern, denn schon im Shakedown zeigte sich das für die Deutschland-Rallye typische Bild: Durch Cutten, also das Schneiden der Kurven, wurde mit jedem Auto immer mehr Matsch auf den Asphalt geschleudert, womit die Straßen immer dreckiger und folglich auch rutschiger wurden.

Top 10 des Shakedowns zur Deutschland-Rallye 2017:

 1. Thierry Neuville    Hyundai  2:25,8 Minuten
2. Andreas Mikkelsen Citroën + 0,9 Sekunden
3. Sébastien Ogier M-Sport + 1,2
4. Kris Meeke Citroën + 2,4
5. Craig Breen Citroën + 3,3
6. Jari-Matti Latvala Toyota + 3,7
7. Juho Hänninen Toyota + 4,2
8. Dani Sordo Hyundai + 4,3
9. Ott Tänak M-Sport + 6,0
10. Elfyn Evans M-Sport + 6,6

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