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WRC: Korsika-Rallye

Citroën mit drei 2017er-WRCs am Start

Zwölf WRCs der aktuellen Generation und prominente Gaststarter: Die Nennliste der Tour de Corse 2017 kann sich durchaus sehen lassen.

Citroën wird vom 7. bis 9. April bei der Korsika-Rallye, dem vierten Lauf der Rallye-WM 2017, erstmals drei WRCs des Jahrgangs 2017 einsetzen, wie aus der offiziellen Starterliste hervorgeht. Bei den ersten drei Saisonläufen hat der französische Hersteller nur jeweils zwei C3 WRC eingesetzt; bei der Rallye Monte-Carlo und der Schweden-Rallye sind Craig Breen bzw. Stéphane Lefebvre zudem mit einem Vorjahresauto an den Start gegangen.

Da auch Mads Østberg im Ford Fiesta WRC wieder ins Geschehen eingreift, sind bei der ersten reinen Asphaltrallye der laufenden WM-Saison zwölf Topfahrzeuge des Jahrgangs 2017 gemeldet, so viele wie noch nie in diesem Jahr. Insgesamt haben 83 Crews für die Tour de Corse genannt, darunter auch einige prominente Namen. So wird der amtierenden Langstreckenweltmeister Romain Dumas mit einem Porsche 911 in der RGT-Wertung antreten. Dort trifft er auf Altmeister François Delecour, der wie schon bei der Rallye Monte-Carlo einen Abarth 124 einsetzen wird.

Sehr stark ist beim französischen WM-Lauf auch die WRC2-Wertung besetzt: Nicht weniger als 15 Autos kämpfen um den Sieg in dieser Kategorie. Für Škoda absolviert der letztjährige VW-Werksfahrer Andreas Mikkelsen seinen zweiten Saisonstart, muss sich dabei aber nicht nur mit seinem Teamkollegen Jan Kopecký und den beiden M-Sport-Piloten Eric Camilli und Teemu Suninen, sondern auch mit dem auf Asphalt sehr schnellen Bryan Bouffier messen.

Ebenfalls mit einem R5-Auto geht Stéphane Sarrazin an den Start. Der vor allem aus der Langstrecken-WM bekannte Franzose, der heuer voraussichtlich nur bei den 24h von Le Mans im Toyota TS050 LMP1 sitzen wird, hat in den vergangenen Jahren immer wieder erfolgreiche Ausflüge in den Rallyesport gemacht. Diesmal wird er die Korsika-Rallye, die er 2014 gewinnen konnte, in einem Hyundai i20 R5 bestreiten, der allerdings nicht für die WRC2-Klasse gemeldet ist.

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