RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
Rallye-WM: News

Keine Powerstage-Punkte bei Verspätung

Die FIA setzt Tricksereien vor der Powerstage ein Ende: Wer künftig nicht zur vorgegebenen Zeit startet, erhält keine Zusatzpunkte.

Mit einer Regeländerung hat der Automobilverband auf Tricksereien vor den Powerstages reagiert und diesen taktischen Spielchen in der Rallye-WM ein Ende gesetzt. Startet ein Fahrer künftig nicht zur vorgegebenen Zeit in diese spezielle, meist letzte SP einer WM-Rallye, kann er keine Zusatzpunkte holen, die normalerweise an die fünf Schnellsten vergeben werden.

"Jede Crew, die eine Powerstage nicht in der angegebenen Reihenfolge startet, erhält keine Powerstage-Punkte, wie sie in Artikel 5.3.2 des sportlichen Reglements der Rallye-WM 2018 vorgesehen sind. Diese Crew darf anderen Fahrern keine Punkte wegnehmen", heißt es in einer Ergänzung des Reglements.

Diese Änderung wurde bei einer Online-Abstimmung des Motorsportweltrats der FIA beschlossen und gilt ab sofort und somit schon bei der Korsika-Rallye an diesem Wochenende (6. bis 8. April). Die FIA macht dafür offiziell in erster Linie wie so oft Sicherheitsgründe geltend.

"Diese Regeländerung wird helfen, absichtlich verspätete Check-ins zu verhindern, wodurch die Lücken zwischen den einzelnen Teilnehmern größer werden. Dies hilft Bewegungen der Zuschauer einzuschränken, wenn keine Autos fahren, und verhindert Verhalten, das darauf abzielt, die Startreihenfolge der Powerstage zu verändern", hieß es in einer Stellungnahme der FIA.

Damit sind Aktionen wie jene von Sébastien Ogier (M-Sport) bei der Schweden-Rallye oder von Thierry Neuville (Hyundai) und Ott Tänak (Toyota) bei der Mexiko-Rallye nicht mehr zielführend. Alle drei Fahrer waren nicht zur vorgegebenen Zeit in die Powerstage gestartet, sondern erst später an den Start gegangen, als die Straßenverhältnisse besser und ihre Chancen auf eine schnelle Zeit höher waren. Dafür kassierten sie zwar Zeitstrafen, diese fielen angesichts des Gesamtstandes aber nicht ins Gewicht. Andererseits kamen sie in der Powerstage auf die Plätze eins (Tänak), zwei (Ogier) und drei (Neuville) und holten damit viele Zusatzpunkte.

Ähnliche Themen:

News aus anderen Motorline-Channels:

Rallye-WM: News

Weitere Artikel:

ARC, ET König Rallye: Bericht Friedl

„Big moments“ aber auch heikle Situationen

Eugen Friedl und Helmut Aigner vom MCL 68 konnten sowohl mit einigen kniffligen Situationen als auch mit emotionalen Highlights ein gutes Ergebnis einfahren.

Nachgefragt bei AMF & Manfred Stohl

Streitfrage: Rallye schon ab 13?

Der 19-jährige Este Jaspar Vaher zeigte in der ERC gehörig auf - er fuhr schon ab 13 als Vorausauto, ab 14 im Bewerb. Soll man auch bei uns das Mindestalter für Rallye-Teilnahmen herabsetzen?

ARC, ET König Rallye: Bericht Baumschlager

Starkes Comeback nach Schulteroperation!

Das Comeback von Raimund Baumschlager nach seiner Schulteroperation verlief erfolgreich: Der Rekordstaatsmeister holte gemeinsam mit Co-Pilot Thomas Zeltner in Judenburg einen starken vierten Platz.

ET König Rallye: Bericht TEC7 HRM & ORC

Wagner siegt - Karlhofer mit Sensations-Comeback

Karl Wagner und Gerda Zauner gewinnen eine turbulent-großartige ET König Judenburg-Rallye - für Aufsehen sorgte Lancia-Spezialist Martin Karlhofer, der erstmals seit 2004 wieder bei einer Rallye an den Start ging und prompt mit einigen Bestzeiten aufhorchen ließ. Bei den Österreichischen Rallye Classics gewannen Alex Strobl und Cathy Schmidt.

ET König Judenburg Rallye: Bericht ARC

Gaubinger gewinnt - Lindner baut Vorsprung aus!

Patrik und Verena Gaubinger feiern bei der ET König Judenburg Rallye im Audi Quattro den ARC-Sieg. In der Clubmeisterschaft konnte Hans Georg Lindner im historischen Escort seinen Vorsprung ausbauen - auf Platz zwei lauert nun der junge Subaru-Pilot Jan Dolzer. In der ARCP triumphiert Christoph Zellhofer, Raimund Baumschlager siegt beim Comeback in der ART.

ARC, ET König Rallye: Bericht Zellhofer

Christoph Zellhofer bremste seine Gegner aus

Der Niederösterreicher hielt mit einem Triumph bei der ET KÖNIG Rallye im Murtal seine Titelchance in der ORM 2 am Leben / Auf dem Stadtkurs durch Judenburg stellte er im Suzuki Swift ZMX die Weiche auf Sieg