RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
ARC: Waldviertel-Rallyesprint

Rallyesprint kurz, knackig, spektakulär

Der zweite ARC-Lauf im Raum Langenlois bietet auch den ÖM-Piloten die Chance, für die nachfolgende Schneebergland-Rallye zu testen.

Foto: Daniel Fessl

Das Wort Rasten hat ein "Rallyeguru" wie Helmut Schöpf weder in seinem Vokabular noch findet man es in seiner Gedankenwelt wieder, denn diese dreht sich Tag und Nacht um die Organisation und Aufbereitung diverser Spielwiesen für die verwegensten Rallyepiloten des Landes. Eine dieser Veranstaltungen nennt sich Waldviertel-Rallyesprint und gibt es seit dem letzten Jahr, als dieser eine erfolgversprechende Kooperation der Rallye-ÖM mit der Austrian Rallye Challenge einläutete. Ein guter Grund mehr also, die Eintagesveranstaltung heuer, am Samstag, dem 2. Juni, zu wiederholen. Der Waldviertel-Rallyesprint 2018 zählt nach dem Rallyesprint St. Veit am 19. Mai in Kärnten als zweiter Saisonlauf zur ARC 2018.

Außerdem werden im Zuge der Rallye auch Punkte für die Junior-ARC, die historische ARC sowie die Austrian Rallye Trophy vergeben. Gestartet wird der Lauf um 12 Uhr vor dem mondänen Schloss Haindorf in Langenlois, die Zieldurchfahrt findet ab 18:20 Uhr in Langenlois (Holzplatz) statt. Für Helmut Schöpf ist es die enorme Kompaktheit, die den Waldviertel-Rallyesprint auszeichnet: "Sieben Sonderprüfungen sind in fünfeinhalb Stunden zu absolvieren, 75 Wertungskilometer mit einem Schotteranteil von 84 Prozent. Ein Regrouping, ein Service, mehr gibt's nicht. Stehzeiten sind tabu. Man sieht: Das ist also schon eine Rallye für FahrerInnen mit Herz und Mumm."

Insgesamt umfasst der Waldviertel-Rallyesprint knapp 245 Gesamtkilometer. Neben der Stadt Langenlois sind u. a. auch die bekannten Rallyegemeinden Manhartsberg und Gföhl miteinbezogen. Daraus, dass er neben den zu erwartenden zahlreichen ARC-Piloten natürlich auch auf den einen oder anderen Star aus der ÖM abzielt, macht Schöpf gar kein Geheimnis. "Anfang Juni ist die Gegend um Langenlois bei einigen ORM-Piloten traditionell beliebt, um Schottertests zu absolvieren. Der Termin des Waldviertel-Rallyesprints drei Wochen vor dem ORM-Lauf im Schneebergland, der ja ebenfalls auf Schotter gefahren wird, ist somit einfach optimal für jeden, um im Zuge einer ARC-Rallye die eigene Form zu überprüfen bzw. eventuelle Abstimmungen am Auto zu optimieren."

Ähnliche Themen:

News aus anderen Motorline-Channels:

ARC: Waldviertel-Rallyesprint

Weitere Artikel:

ARC Rallye Triestingtal: Bericht ARC

Traumhafter ARC-Auftakt bringt neue und prominente Sieger

Die Austrian Rallye Challenge feiert mit der neuen ARC Rallye Triestingtal einen großartigen Saisonauftakt. Der ARC-Sieg ergeht an Alexander Strobl und Cathy Schmidt. In den weiteren Tabellen ein Cocktail aus jung & alt, PS-stark & PS-schwach, teuer & günstig - ganz im Sinne der ARC-Erfinder…

Rebenland Rallye: Vorschau Mitropa Cup

Saisoneröffnung des Mitropa Rally Cup

21 Teams des Mitropa Rally Cup (MRC) kämpfen beim Saisonauftakt in der Südsteiermark um die Punkte. Die Teilnehmer aus vier Nationen fahren auf 16 Sonderprüfungen mit 166 Kilometern Länge um den Sieg in den Wertungsgruppen.

TEC7 ORM, Rebenland-Rallye: Fotos Testtag

Die besten Bilder vom Rebenland-Testtag

motorline.cc-Fotograf Daniel Fessl präsentiert seine besten Bilder vom Test für die bevorstehende Rebenland-Rallye.

TEC7 ORM, Rebenland Rallye: Bericht

Wagner gewinnt Thriller-Showdown

Vor der abschließenden Powerstage fehlten Simon Wagner nur noch 1,3 Sekunden auf Michael Lengauer - der fünffache Staatsmeister konnte das Blatt tatsächlich noch wenden...

TEC7 ORM, Rebenland Rallye: Nach SP 11

Titelverteidiger im Angriffsmodus

Simon Wagner holte frühmorgens auf, doch der Spitzenreiter der Rebenland Rallye, Michael Lengauer, schlug wieder zurück / Entscheidung um den Sieg fällt bei den Königsprüfungen am Nachmittag / Sekundenkrimi auch um Platz drei

WRC Safari-Rallye Kenia: Nach SP6

Ogier bläst zur Jagd auf Solberg

Während Oliver Solberg bei der Safari-Rallye am Freitagmorgen an der Spitze blieb, machte Sebastien Ogier mit einer Aufholjagd wertvolle Zeit gut